Gestern war also da
Der jetzige Campus der Uni liegt in einem der älteren Teile von Fukuoka, das heißt: Extrem kleine verwinkelte Gassen, zusammengepferchte Häuser und an jeder Ecke ein kleines Restaurant, Geschäft (...). Und mitendrin der Campus. Irgendwie total witzig. Naja, der jetzige Campus ist wie schon erwähnt ziemlich heruntergekommen.
Ab Mai wir das Department von Suzuki-sensei (sprich: Sussuki-sensee) dann in in eines der neueren Viertel umziehen. Praktisch direkt vor dem Fukuoka-Tower. Ab Oktober ist dann der Umzug an den neuen
Naja, so begab man sich eben zu den besagten Ab-Mai-Räumlichkeiten um diese zu besichtigen und ein erstes Projektmeeting (Kick-Off) zu zelebrieren. Der Staat war ziemlich nervös, musste er sich doch auf japanisch vorstellen. Im Endeffekt hat er dann aber Applaus geerntet - nicht zuletz wegen der Mozartkugeln die er intelligenterweise gleich mal mitebracht hat.
Die Projekmitglieder erwiesen sich als überaus interessante Persöhnlichkeiten - die meisten haben ein verständliches Englisch - sehr gut.
Anschließend: Essen. Die älteren Japaner haben gleich mal ordenlich Bier gezogen - der Staat nicht minder, was ihm den ersten Schulterklopfer + Gruppenlacher der älteren Schicht eingebrach hat. Die folgenden Gespräche mit einem der älteren Anwesenden haben dann noch weitere Schulterklopfer eingebracht. Hier kann der Staat folgende Tipps geben:
- Musikwissen ist ein absolute Plus, besonders im Jazz und Klassikbereich
- Japaner reden gerne über Europa - besonder wenn sie dort Länder besucht haben. Es werden auch gerne lustige Anekdoten erzählt. Eigene lustige Anekdoten kommen genausogut an.
- Höflichkeit macht sich wiederum bezahlt - vor allem Älteren gegenüber.
- Die Japanische Trinkfestigkeit sollte nicht unterschätzt werden. In vielen Büchern ist von 'schneller Trunkenheit' und solchem Schmarranz die Rede - dies kann nicht bestätigt werden. Das schnelle Trinken hingegen schon.
- Die After-Meeting-Parties sind überaus herzlich und der Informations- sowie Kontaktaustausch ist sehr wichtig.
- Fukuoka Shoyu (Eine Art 'verwässerter' Sake - leicht, kühl, süsslich und lecker) ist DAS alkoholische Getränk in Fukuoka
Achja - die Visitenkartenzeremonie kann voll und ganz bestätig werden. Ein Glück dass sich der Staat vorab welche drucken hat lassen...
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