Montag, 27. April 2009

Fukuoka Castle Ruins und Tenjin

Nach dem total freakigen Freitag wollte der Staat am Samstag Abend ja eigentlich endlich mal die Innenstadt unsicher machen. Dummerweise musste das Wetter einen auf kalte-Schulter machen, verfeinert durch Nieselregen. Da hats den Staat nimmer gefreut (Der Weg in die Stadt rein ist lang - zumindest die Hälfte sollte man aber immer mim Fahrrad fahren, weil die Öffis sind teuer - die U-Bahn geht, aber die ist eben nicht bis raus zum Internationalen-Studentenheim...).
Sonntag war das Wetter dann endlich so Nicht-Regen-Sicher, dass der Staat es gewagt hat sich auf das Vehikel zu werfen. Auf nach Tenjin (Innerste Innenstadt), mal schaun was er da so findet. Bis zur U-Bahn erstmal mim Radl, nix Spektakuläres. Hier kurz ein paar U-Bahn Photos, weil die so anders ist als bei uns. Schon beim reingehen muss man das Ticket durch nen Automaten schießen, beim Rausgehn dann wieder...
Vorbildlichst ist alles auch auf englisch angeschrieben (Das meiste sogar richtiges Englisch...).

Das beste sind aber immer noch die (schon erwähnten) Sicherheitszäune...

In Tenjin angekommen ist der Staat gleich mal munter drauf los marschiert. Dann hat er sich gewundert, weil er nix von dem was er erwartet hat gefunden hat. Naja, macht nix, nach dem guten alten Staat-Prinzip der Städteerkundung erst mal im Zickzack herumlaufen - am besten im Kreis.
Dann war da plötzlich alles grün. Hm... da stimmt was nicht - wollte der Stadt nicht in die Innenstadt? Ha! Direkt neben der (nicht hohen) Skyline erstreckt sich der größte Park Fukuokas (Ohori-Park), in welchem sich auch die Burg-Ruinen der ehemaligen Fukuoka-Burg erstrecken. Nicht ganz das was der Staat wollte, aber auch nicht schlecht - also erst mal eine Kulturbesichtigung. Hier lässt er jetzt aber die Photos für sich sprechen...

Wie man sehr schön erkennen kann, wars am Anfang noch ein ziemliches Sch***wetter. Das hat sich dann im Laufe des Tages geändert. Glücklicherweise hat sich der Staat später so toll verlaufen, dass er die Burgruine nochmal (diesmal von der anderen Seite) gefunden hat. Aufgrund des guten Wetters ist er nochmal durchgelatscht.
Dazwischen war dann aber doch Tenjin angesagt. Dort ist er wahllos durch Gassen geirrt - die meisten übervoll mit Japanern. Eigentlich wollte er ja zum Rainbow-Plaza schaun - er war auch dort (wie er später mithilfe seiner Karte festgestellt hat...) nur hat der blöde Plaza eindeutig zu wenig auf sich aufmerksam gemacht. Der Staat ist mehrfach vorbeigerannt.
Dafür hat er aber eine lustige Open-Air-Japanrock-Band bestaunt (und kurz belauscht), sowie heimlich "Katsching"(= total blödsinnige Spielautomaten)-Photos gemacht (bis es ihm die Security verboten hat...). Das ist jetzt also der Tenjin-Photo-Block...

Samstag, 25. April 2009

Ganz schön freakig

Der Freitag war freakig, der Staat wurde zu einer 'Session' eingeladen - moderlne Kunst... Naja, jetzt lässt er erst mal die Videos für sich sprechen.

Die Zeitraffer zuerst:







Für ganz mutige mit Ton:


Freak1 - MyVideo

Und noch eins, das is wirklich schräg...


Freak2 - MyVideo

Freitag, 24. April 2009

Röhre

Soooooooooooooodale, jetzt gibts endlich ein paar Röhre-Photos. Wird echt Zeit, dass der nächste Monat kommt, der Staat braucht dringend Kohle um die Bude aufzumöbeln...


Donnerstag, 23. April 2009

Uaaaa... Gääähn...

22:50, der Staat hat endlich aufgehört herumzuprogrammieren. Mannomann, immer die Features die alle haben wollen. Den eigentlichen Task hat er ja schon am Vormittag erfüllt gehabt, aber einmal auf den Geschmack gekommen fällt den Vorgesetzen doch immer wieder was Neues ein...
Immerhin hats heute Spass gemacht, das Proggen, auch wenn der Staat am Schluss schon ein bissl pissed war, weil der verdammte File-Dialog doch tatsächlich den gesamten Current-Directory-Path umsetzt. Das ist ja wohl ein Witz...
Zum Glück versteht die Hälfte der Leser eh nicht von was der Staat da redet - in diesem Sinne: Problem gelöst, ab ins Bett. Morgen wird erstmal das Prinzip Gleitzeit eingesetzt...

Mittwoch, 22. April 2009

Wichtige Dinge des Lebens


Ein Hoch auf Hyaku-Yen-Shop. Das ganze für umgerechnet 3€, da strahlt der Staat.
Die Salami-Laufmeter und die 150 Fertigpizzen müssen wohl auf das erste Österreich-Paket verschoben werden.
Aber: Immerhin, einen Baumarkt hat der Staat schon ausfindig gemacht. Sobald der nächste Monat da ist werden Bretter bearbeitet. Da freut sich der Staat schon. Mal sehn ob sich die International-Students-House-Verwaltung dann auch freut, hehe.

Den Arbeitsplatz hat der Staat mittlerweile auch ausgebaut:

Dienstag, 21. April 2009

An Alle die diesen Blog lesen...

Nachdem jetzt schon einige Leute gemeint haben, sie wüden gerne Kommentare schreiben, dies sei aber ob der Anmeldung nicht so leicht möglich, hab ich das jetzt umgestellt. Ab sofort kann jeder (auch anonym) Kommentare verfassen. Wenn das zu schwachsinnigen Orgien ausartet: Sehr Gut. Wenn hingegen jemand glaubt hier anonym 'Schmutz' posten zu müssen werd ich das wohl wieder abstellen. Einstweilen gehe ich aber davon aus, dass alle wunderbar sinnlos sind und wissen was zu tun ist :)

Viel Spass beim Posten,
L'état c'est moi!

Montag, 20. April 2009

Und wiedermal ein paar Photos, weil der Staat grad hoffend wartet, dass es zu regnen aufhört, was es aber vermutlich nicht tun wird - hrmpf.



Und hier noch ein paar zum Lachen; vom Abendessen mit Kollegen (und einem Bierkatheter...) am Donnerstag und dem aufregenden Fahrradtransport ob eines angeschlagenen Staates und einer hilfsbereiten Maki-san am Freitag:

Sonntag, 19. April 2009

Armer schwarzer Kater

Erstes Wochenende in der "Röhre" also. Wobei das schon übertrieben ist, eine Röhre ist das Zimmer nicht, aber viel mehr kann man es auch nicht nennen. Photos gibts vermutlich morgen. Hier jetzt erstmal eine orale Beschreibung:

Heruntergekommen, klein, Linoleum, viiiel zu wenig Platz für Staatkram... naja...
Da muss der Staat wohl oder übel ein paar Möbel bauen. Fraglich ist nur, ob seine Barbestände das zulassen werden. Erste Berechnungspläne wurden auch durch den Umstand eines nicht vorhandenen Metermaßes gestört. Diese verdammten Fluggepäcksgewichtsbestimmungen sind immer wieder eine totale Frechheit!
Da kann der Staat auch gleich mal die Dinge aufzählen, die er bis jetzt auf jeden Fall hätte mitnehmen sollen/wollen:

- Stanleymesser
- Klebeband (gutes Klebeband ist total teuer hier, eine absolute Frechheit...)
- Metermaß
- 30 Meter Salami
- 150 Tiefkühlpizzen (Gibts hier nicht wirklich, es ist eine Tragödie...)

Obendrein hat es der Staat doch tatsächlich geschafft sich am Freitag eine Grippe einzufangen. Naserinnend hat er es aber trotzdem nicht unterlassen können den Japanischkurs am Samstag zu besuchen. Eine absolut hirnrissige Idee, wo er doch neben seiner rinnenden Nase durch die verschlagenen Ohren nur die Hälfte verstanden hat. Am Nachmittag dann Fussball, das stärkt die Abwerkräfte...
Denkste! Den Muskelkater hat es gestärkt. Den Sonntag also größtenteils im Bett verbracht, die Nase nervt nurmehr, bewegen will man sich auch kaum, naja wenigstens Dexter ist spannend. Ein Bier am Abend ist hier wohl das mindeste!

Heute Montag gehts etwas besser, Schnupfen zieht sich zurück, da kann man im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen. Der Staat hat glücklicherweise sogar den Weg zur Uni gefunden. Die neue Unterkunft liegt nämlich etwas außerhalb muss man wissen.
Achja, ein Fahrrad hat der Staat auch gekauft, diesmal ein größeres. Voll ausgestattet und billig, das kann schon was.

Mittwoch, 15. April 2009

Ein paar Anekdoten

Immer nur Photos - das geht schließlich auch nicht. Jetzt erstmal wieder ein paar feine Erlebnisse.

Lift! Der Lift in dem Staatwohnungshaus ist bemerkenswert intelligent. Für Staatverhältnisse schon zuviel, da er den Staat total ausgetrickst hat. Man kennt ja auch aus Europa solche Lifte, da kann man entweder nach oben oder nach unten auswählen wenn man den Lift ruft. Schön und gut - der Staat drück natürlich prompt daneben - merkt es sogar noch und will korrigieren. Lift lässt sich nicht beirren. Lift kommt an. Staat steigt ein. Staat will runter, drückt 1 (Erdgeschoss in Japan). Lift macht zu - Staat denkt sich: Ist eh egal was man drückt, fein! Lift macht 'bing' und Türen wieder auf. Hmmmm... Nochmal drücken, Abfahrt!

Das Einkaufen erweist sich immer wieder als Abenteuer - auch weil man ständig aufs Neue interessante Dinge findet. Die Fertignudelgericht hat der Staat schon zur Genüge probiert. Ein wirklich wohlschmeckendes Brot hat er hingegen noch nicht entdeckt - vielleicht kann die Bäckerei die Maki-san ihm empfohlen hat Abhilfe leisten...

Von den vier Mensen am Campus hat der Staat schon zwei probiert. Der heutige Feldversuch war durchaus ok, der Preis angemessen. Eine ordentliche Mahlzeit um umgerechnet etwa 4€ - da freut sich Magen und Geldbörse. Ansonsten sind die Lebenserhaltungskosten leider wirklich mit denen zu vergleichen die in Büchern aufgeführt sind. Heißt: Knapp über den Kosten in Österreich. Der Staat muss aber dank seines recht ordentlichen Gehaltes nicht Hunger leiden.

Total überrascht hat den Staat auch das heutige Treffen mit einem Taxi. Da kann doch der Fahrer tatsächlich alle Türen automatisch von innen schließen.

Wirklich spannend wird natürlich das kommende Wochenende - das erste im International-Student-House. Mal schauen was sich da für Begegnungen ergeben werden...

Einmal rund um den Campus...

Die folgenden Fotos unterliegen strengster Überwachung!
Tun sie natürlich nicht - aber manche wirken schon irgendwie so DDR artig...
Der Staat hat sich also endlich aufgerafft den Kyushu-Universitätscampus eingehend zu studieren. Den alten Campus wohlgemerkt...
Bitte sehr, das Ergebnis:

Montag, 13. April 2009

Hakozaki Schrein, Einkaufen und Spielhölle

Hakozaki Schrein - der ist gleich ums Eck bei des Staates Wohnung (nur mehr bis Freitag...).
Der Schrein ist sehr alt (~ 900 Jahre) und sehenswert:



... und hier noch ein paar Einkaufsfotos + Sega World für Escaflowne :)

Samstag, 11. April 2009

Manga und Vegetation

Mandarake - eine der berühmtesten und teursten Mangaladenketten...



Im Garten von Maki-sans Vater - alles Selbst gezüchtet und gepflegt (!)...

Alte und neue Stadtteile

Hakozaki, da wohnt der Staat im Moment...



Tenjin, die ungefähre Stadtmitte - Der Fukuoka-Tower liegt dann schon am Meer

Trinkfestigkeit und andere Klischees

Ah, das erste Gelage nach einer Besprechung - auch das kann man ja in vielen Bücher über Japan lesen. Der Staat wir die Klischees jetzt erstmal messerscharf aufräumen.

Gestern war also das erste Projektmeeting - hierfür muss zunächst kurz etwas über Fukuoka und die Kyushu-Uni erklärt werden.
Der jetzige Campus der Uni liegt in einem der älteren Teile von Fukuoka, das heißt: Extrem kleine verwinkelte Gassen, zusammengepferchte Häuser und an jeder Ecke ein kleines Restaurant, Geschäft (...). Und mitendrin der Campus. Irgendwie total witzig. Naja, der jetzige Campus ist wie schon erwähnt ziemlich heruntergekommen.
Ab Mai wir das Department von Suzuki-sensei (sprich: Sussuki-sensee) dann in in eines der neueren Viertel umziehen. Praktisch direkt vor dem Fukuoka-Tower. Ab Oktober ist dann der Umzug an den neuen Campus am Stadtrand geplant, aber das wird der Staat nicht mehr miterleben.

Naja, so begab man sich eben zu den besagten Ab-Mai-Räumlichkeiten um diese zu besichtigen und ein erstes Projektmeeting (Kick-Off) zu zelebrieren. Der Staat war ziemlich nervös, musste er sich doch auf japanisch vorstellen. Im Endeffekt hat er dann aber Applaus geerntet - nicht zuletz wegen der Mozartkugeln die er intelligenterweise gleich mal mitebracht hat.
Die Projekmitglieder erwiesen sich als überaus interessante Persöhnlichkeiten - die meisten haben ein verständliches Englisch - sehr gut.

Anschließend: Essen. Die älteren Japaner haben gleich mal ordenlich Bier gezogen - der Staat nicht minder, was ihm den ersten Schulterklopfer + Gruppenlacher der älteren Schicht eingebrach hat. Die folgenden Gespräche mit einem der älteren Anwesenden haben dann noch weitere Schulterklopfer eingebracht. Hier kann der Staat folgende Tipps geben:
- Musikwissen ist ein absolute Plus, besonders im Jazz und Klassikbereich
- Japaner reden gerne über Europa - besonder wenn sie dort Länder besucht haben. Es werden auch gerne lustige Anekdoten erzählt. Eigene lustige Anekdoten kommen genausogut an.
- Höflichkeit macht sich wiederum bezahlt - vor allem Älteren gegenüber.
- Die Japanische Trinkfestigkeit sollte nicht unterschätzt werden. In vielen Büchern ist von 'schneller Trunkenheit' und solchem Schmarranz die Rede - dies kann nicht bestätigt werden. Das schnelle Trinken hingegen schon.
- Die After-Meeting-Parties sind überaus herzlich und der Informations- sowie Kontaktaustausch ist sehr wichtig.
- Fukuoka Shoyu (Eine Art 'verwässerter' Sake - leicht, kühl, süsslich und lecker) ist DAS alkoholische Getränk in Fukuoka

Achja - die Visitenkartenzeremonie kann voll und ganz bestätig werden. Ein Glück dass sich der Staat vorab welche drucken hat lassen...

Portal U-Bahn, Pizza, Körperfülle

Ein paar kurze wissenswerte Anmerkungen:

Zunächst muss der Staat kurz über japanische U-Bahnen reden. Die unterscheiden sich (zumindest hier in Fukuoka) klar zu denen in Wien. Zunächst sind sie pieksauber. Das ist aber nicht alles. In Japan wird Sicherheit doppelt groß geschrieben, was bedeutet, dass ein circa ein Meter hoher "Zaun" den Fahrgast vor den Gleisen schützt. Erst wenn der Zug vollständig in die Station eingefahren ist öffenen sich Türen in dem Zaun sowie die Türen der U-Bahn. Sobald alle Fahrgäste ausgestiegen sind, können sich die in Reihen stehenden (!) Fahrgäste in die U-Bahn begeben. Dann erklingt ein Warnton - der genauso klingt wie das Geräusch, welches der Raketen-Bot aus Portal von sich gibt kurz bevor er schießt - und sämtliche Türen schließen. Das innere der U-Bahnen ist übrigens überaus bequem - gepolsterte Sitze sind Standard.

Pizza! Das hat sich der Staat nicht entgehen lassen können. Gleich unterhalb der Wohnung wird 'Delicious and Healthy' Pizza angepriesen. Ein 'Sore kudasai' (Heißt soviel wie 'Diese da bitte') in Verbindung mit dem Zeigefinger bringt ihn in Besitz eines dieser edlen Stücke. Edel aufgrund des Preises: horrende (Umgerechnet so um die 17€), weitaus höher als bei dem gestern erwähnten Sushi. Die Größe: Minimal, aber durch den absurd dicken Belag war der Staat schon nach 2/3 total vollgefressen. Delicious kann man zugestehen - Healthy ist wohl bei Salami und Shrimps eine ziemliche Farce...

Japaner sind übrigens körperlich bemerkenswert - und dies aus zwei Gründen. Zum einen gibt es praktisch keine dicken Japaner - von Sumo-Ringern abgesehen. Zum anderen sind sie wirklich klein - was nicht böse gemeint sein soll. Der Staat muss schon eingestehen, dass er sich in dieser Gesellschaft durchaus wohl fühlt. Endlich kann er einmal anderen Leuten auf die Schädeldecke glotzen. Das ist eine gänzlich neue Erfahrung.

Donnerstag, 9. April 2009

Konferenztermin

Morgen Sa (11.04.09) wird der Staat versuchen so ab 20:00 (Fukuoka-Zeit) == 13:00 (Wien-Zeit) online zu sein, für Skypekonferenzen + Diverses.
Alle die teilnehmen wollen können ja versuchen dann Zeit zu haben. Versprechen kann der Staat aber leider nix, weil er bis jetzt noch nicht versucht hat am Wochenende in die Uni zu kommen. Man wird ja dann eh sehen ob es klappt :)

Der Hongkong Zeitraffer endlich hochgeladen

Endlich echtes Sushi

Da der Staat nun doch gefallen am Bloggen gefunden hat kommt gleich mal ein neuer Eintrag.

Wie schon der Titel zeigt wurde der Staat nun nach jahrelangem Warten endlich durch echt-japanisches Sushi begeistert. Das kann er schon sagen: Man schmeckt den Unterschied. Da kommt nichts an ein Running-Sushin in Österreich heran. Glück war auch noch mit im Spiel: Das Lokal ist eines der billigsten Sushi-Lokale (Die Quali stimmt aber...) in der Gegend. Leider hat er es wie üblich verabsäumt Photos zu machen. Irgendwie ist das aber auch ein bisschen unhöflich dort einfach wild herumzuknippsen - seltsam entpricht dies doch nicht der normalen staatschen Denkweise.

Die Arbeit schreitet munter voran. Der Staat bemüht sich um Verständins von Support Vector Machines, was seine durch jahrelangen Biergenuss hinweggeschwemmten Mathekenntnisse ordentlich auf die Probe stellt.
Mehr wird über die Arbeit aber nicht verraten, weil sie ja aus staatscher Sicht total geheim bleibt.

Nach dem ersten Kampf mit Geldautomaten und japanischen VerkäuferInnen steht als nächstes wohl das Eröffnen eines Kontos an. Da wird er aber noch ordentlich pauken müssen.
Der Kampf mit Geldautomaten war übrigens erwähnenswert: Für Alldiejenigen die Japan besuche wollen - in einer Bank brauch man es garnicht erst zu probieren. Empfehlenswert sind hingegen die Geldautomaten in den 7-11-Läden (Seveneleven), die akzeptieren europäische Karten vom Fleck weg (und sind außerdem per Knopfdruck auf englisch, ganz im Gegensatz zu ihren Bankgenossen). Der Staat hat es aber trotzdem zweimal in der Fukuoka-Bank probiert, zuerst ohne, dann mit Japanischbuch. Die folgende Verzweiflung konnte glücklicherweise durch den immer hilfsbereiten Koji-sama gelöst werden.

Mittwoch, 8. April 2009

Wohnung, Arbeit und Brei

Naja, Brei ist übertrieben. Aber manche Speisen sind schon gewöhnungsbedürftig. Die meisten Sachen waren bis jetzt aber sehr lecker.

Die Wohnung die der Staat die ersten zwei Wochen bewohnt (bis 17. April) ist direkt neben einem japanischen Schrein - vor ca. 900 Jahren erbaut. Dort hat der Staat schon eine Bet-Einführung in den Shintoismus bekommen. Der werte Herr Koji Nakagawa (Koji-sama - Eigenltich ja Nakagawa-san, aber wir sind per du... naja, kompliziert...) hat den Staat überhaupt perfekt in alles eingeführt, da kann man nur froh sein, wenn man einen solchen Kollegen hat. Auch sonst sind die Japaner sehr freundlich - auch wenn man sie nicht versteht.
Das Verstehen von japanisch erweist sich als weitaus schwieriger als gedacht, aber zum Glück ist der Staat ein Gestenmeister.

Photos vom Schrein gibt es noch keine, aber dafür von der Kyushu-Uni wo der Staat täglich arbeitet. Die ist besonders lustig, ob ihres leicht morbiden Outfits (Da ist man wohl auch von Hagenberg verwöhnt). Das betrifft aber nur das Gebäude. Die Japaner im Inneren sind meist ziemlich geschniegelt.

Soweit so gut... Nächsten Eintrag gibt es bei Gelegenheit. Da der Staat zur Zeit kein Internet in seiner Wohnung hat wird es wohl ein bisschen dauern...

Der erste richtige Eintrag...

Zunächst sollte vielleicht die 30-Stunden Reise beschrieben werden, die zwar lustig war, an den meisten Stellen jedoch relativ unspektakulär, weil der Staat viel geschlafen hat...

drive: destination="Munich" airport="Franz Josef Strauss"

Start war München, das war nur insofern spektakulär als der Staat zunächst versucht hat das Privatflugzeugterminal zu nutzen. Das wurde dann aber schnell in den Wind geschossen.

flight: destination="London" airport="Heathrow"

In London (Heathrow) hat der Staat dann totales Glück gehabt: Gleich in den erstbesten Bus rein und schon war er im richtigen Terminal - das muss man auf dem Monsterding von Flughafen erst mal schaffen. Dann vier Stunden herumlungern und lustig Leute gucken. Das war am Heathrow aber noch nicht spannend.

flight: destination="Hong Kong" airport="Hong Kong International"

Der Flughafen war toll, auch ein Monsterding, aber lang nicht so verwirrend wie der Heathrow. Wobei sich der Staat gleich mal wieder total blöd angestellt hat. Aber der Reihe nach...
Flugzeug kommt an, Staat steigt aus, geht Richtung Halle wo die Fluglinien aufgeführt sind. Findet nach kurzer Suche Cathay Pacific - mit der ist er geflogen. Dort sagt ihm ein freundlicher Hong-Kong-Chinese das sein Boarding Pass ok ist, er kann damit einchecken wann immer er will. Staat meint, er hat acht Stunden Zeit, ob er denn die Stadt besichtigen kann. Nachdem festgestellt wird, dass man mit einem europäischen Pass problemlos Hong Kong besichtigen kann zieht der Staat ab. Ein elendslange Schlange vor dem Einreiseschalte, sowie ein nahestehender Putzmann überzeugen den Staat dann aber davon, dass es womöglich keine gute Idee ist Hong Kong zu besichtigen, auch weil die Fahrt mit der Fähre in die Stadt zwei Stunden dauert. Also rauf ins internationale Gebiet. Der Staat weiß, dass er rauf muss, dass hat er schon gesehen. Nachdem er dann aber fünf mal im Kreis gelaufen ist, sowie eine kurze Liftfahrt nach unten getätigt hat ist er nahe der Verblödung. Wie zum Henker checked man hier ein?
Einen weitern Rundgang später beginnt er die Schilder ordentlich zu lesen und siehe da: Es geht.

Acht Stunden Langeweile... Das kann nicht angehn. Zuerst wird das Gratis-Internet-Terminal malträtiert. Sehr brav, dass es bereitgestellt wird.
Dann einmal den ganzen Flughafen rauf (ca. 2 km) und wieder runter. Zum Glück gibt es Rollbänder. Dann eine Runde lungern, die aber von einem Australier unterbrochen wird, der die lokale Uhrzeit erfragt. Man kommt ins Gespräch. Siehe da: Die Welt ist klein. Seine Eltern stammten aus Österreich. Da kommt Gesprächstoff auf...

Essen. Die gewechselten Hong-Kong-Dollar erweisen sich als lustig. Das Essen ist gut, wenn der Staat auch wie üblich ein bissen damit kämpfen muss - ob Stäbchen.

Dann nochmal eine Runde hin und zurück, diesmal mit Zeitraffervideo. Nach elendslangem Herumgebummel gefolgt von einer kurzen Schlafpause kann endlich weitergeflogen werden.

flight: destination="Fukuoka" airport="Fukuoka International"


Ende der Reise, Anfang von Japan.

Dienstag, 7. April 2009

Der erste Eintrag, wegen dem ersten Eintrag

Bla bla bla, Japan, bla bla, fullkrass undsoweiter auch sowieso.