Donnerstag, 28. Mai 2009

Kurzupdate

Im Moment tut sich echt viel, die Tage sind vollgestopft - einerseits mit Arbeit, andererseits mit After-Work-Activities. Der Staat kommt ja schon fast nicht mehr zum Schlafen, ein Glück, dass er da schon gut trainiert ist. Gestern war Karaoke bis 3:00 in der Früh angesagt - naja, zumindest kein Alkohol, sonst wäre der heutige Arbeitstag wohl etwas ander verlaufen...
Heute war dafür eine crazy Fahrradfahrt in der Region mit einem Bierchen und einigen kranken Photos mit Kumpeln am Program.
Samstag gehts zur Besichtigung von Kumamoto Castle und Mount Aso (Aso-san) - letzterer ist ein aktiver Vulkan. Der Staat ist schon gespannt - hoffentlich sind noch Plätze im Tourbus frei...

Jetzt knallt der Staat noch einen random Photoblock rein. Weil er sein Stativ nun nach Japan geschickt bekommen hat (eine Grandiosität!) hat er auch wieder angefangen Nachtaufnahmen zu machen...

Dienstag, 26. Mai 2009

Mit dem Staat durch die Stadt

Der Staat ist ein verrückter Bastler, das ist ja allseits bekannt. Seit er hier Klebeband gefunden hat ist die Welt wieder total richtig gewesen. Dieses Wochenende war nun dazu bestimmt einen Fahrrad-Kamera-Aufsatz zu bauen. Mittlerweile hat er ihn grandioserweise schon mit seinem Ruchsack zerdepscht. Zwei Zeitraffervideos sind aber dennoch gelungen. Diese sollen das Gefühl vermitteln mit dem Staat durch die Stadt zu düsen - hauptsächlich weil genau das der Fall ist.
Das erste Video ist von außerhalb der Stadt (Kashihama, das ist die Regio wo das internationale Studentenheim zu finden ist) Richtung (und später durch) Hakozaki. Hakozaki ist der Stadtteil in dem sich der Campus (wo der Staat arbeitet) befindet - außdem hat der Staat dort anfangs gewohnt (nur zur Erinnerung...). Im Laufe der Fahrt durch Hakozaki hat sich der Staat netterweise in ein Krankenhausgelände verirrt, dort war es freaking cool - vor allem weil der Staat nicht aufgeben wollt und einfach immer weitergefahren ist - das merkt man auch am Video...


Kashihama nach Hakozaki - MyVideo

Das zweite Video ist von Hakozaki aus in die Innenstadt (Tenjin Area)...


Hakozaki nach Tenjin - MyVideo

Am Programm war außerdem:
- Bowling am Sammstag
- Geburtstagsparty eines Freundes hier am Montag. Aus diesem Grund ist der Staat jetzt hundemüde und wird sich aufs Ohr hauen das es kracht.

Montag, 18. Mai 2009

Bierkultur Expertenbericht - Fortgehn 1

Eigentlich steht im Titel ja nix davon, aber der Staat ist ein Schelm und deshalb berichtet er jetzt erstmal vom Fukuoka-Tower.
Freitag. Das monatliche Meeting in Tenjin hatte sich feist herangeschlichen. Der Staat hatte dort seine Arbeit zu präsentieren. Grandioserweise hat ihn der Hirano-san aber eine Stunde zu früh hingebracht. Der Gute hat noch versucht das dem Staat zu verklickern, aber nachdem er nur Japanisch spricht war der Staat ein wenig verwirrt. Seis drum, so hat er eben eine Photosession eingelegt.
Das Meeting war wiederum beim 'neuen Arbeitsplatz' (Den man vermutlich ab Juni beziehen wird - wird ständig nach hinten verlegt, wegen Internetleitungen). Der neue Arbeitsplatz ist direkt vor dem Fukuoka-Tower, total neues Stadtgebiet.
Der Fukuoka-Tower ist einer der höchsten 'Küstentower' (Was den Leuten alles einfällt...) der Welt. Das hat den Staat aber nicht sonderlich beeindruckt. Das Bauwerk an sich schon mehr. Architektonisch gesehen kein schlechter Stil.
Die Schulklasse vor dem Eingang hat den Staat dann kalt überrascht und wie üblich mit Japanisch bombadiert. Der Staat hat (diesmal schon besser) seine üblichen paar Sätze aufgesagt. Dann erstmal zu Meer runter.
Soso, offenbar liegt der Baseball-Dome (Stadion) auch in Momochi (Stadtteil in dem sich der Fukuoka-Tower befindet), der Staat hat ihn gleich mal beschossen.



Nach der Rückkehr zum Neuen-Arbeits-Haus hat der Staat dann noch Fensterputzer bestaunt. Die waren mäßig beeindruckt.
Meetin aus, Präsentation aus. Auf nach Tenjin zum Sprachaustausch mit Yuuki. Aufgrund des Staat-Hungers wird ein Abendessen beim Mexikaner eingebunden. Das Bier war eine Farce, der Wein jedoch annehmbar. Dann noch ein bisschen über Österreich tratschen und ein paar nette Floskeln auch japanisch dazulernen.

Samstag. Der Staat ist erst total unmotiviert liegengebliebn, dann hat er sich aber doch zum Japanischkurs aufgerafft. Eine gute Entscheidung. Nach nur einer Woche kann er nun schon drei anstatt zwei Sätze loswerden. Total stolz hat er dann erstmal sein Übliches katsukaree eingeworfen. Dann Zimmerputz. Dann ein Anruf: Clubing am Abend ist fixiert. Zimmerputz fertig, Wäsche aufgehängt - ein genervter Staat macht sich aus dem Staub. Der gute Navinda wird schließlich im Jusco (Der Alles habende Supermarkt) getroffen. Der Staat sucht Hefte, findet aber keine. Schließlich überzeugen ihn die Anderen, dass es im Obergeschoss eine geheime Welt voll von Heften gibt. Sie haben gemeinerweise recht.
Dann Tischtennis. Dank des Trainings durch einen Hammer (wird nicht näher beschrieben) kann der Staat auftrumpfen. Stolz begiebt er sich ins Internet um den Rechtsanwalt anzupöbeln. Dieser pöbelt gekonnt zurück.

Endlich Abend, Zeit die Innenstadt unsicher zu machen. Mit dem Bus hineingedonnert. Und wiedermal muss der Staat über die japanische Art lachen. Da wartet der Busfahrer doch tatsächlich bis sich alle brav niedergesetzt haben. Den im Bus herumtollenden Staat hat er gleich aufgefordert sich bitte wieder niederzusetzen. Netterweise hat der Staat nichts verstanden, wurde aber alsbaldigst von Kollegen gerügt.
Die Nacht war dann lustig. Der Club war klein, die Atmosphäre aber gut. Nicht zu vollgestopf, aber auch genug Leute um ausgiebig Spass zu haben.
Der Staat hat wild getanzt (Was ihm wiedermal tolle Rückenschmerzen beschert hat) und Weiteres.

Gegen 5:00 dann ab in den Mäcki. Dort hat der Staat sogar Photos gemacht, die werden aber nicht veröffentlicht.
Dann Heimfahrt. Netterweise hat sich das Wetter entschieden die Studenten ein bisschen zu erfrischen und in Kübeln zu schütten begonnen. Naja, war ja eh nur eine Vierstlstunde Fußmarsch in stömendem Regen (Klarerweise ohne Schirm...).
Aufstehen gegen 17:00 - leicht groggi. Immerhin, der Regen ist vorbei. Seine hirnrissige Idee die Klimaanlage auf 21 Grad einzustellen hat der Staat mit leichtem Halsweh vergolten bekommen.

Es folgt: Bierkultur Expertenbericht
Soda, jetzt hat der Staat wirklich schon praktisch alle Bier hier durch. Sie wurden nun sortiert. Die unterste Reihe ist die Königsklasse (Sowohl geschmacklich als auch preislich) die mittlere Reihe ist annehmbar (preislich unterschiedlich). Die oberste Reihe ist Pisswasser:

Donnerstag, 14. Mai 2009

Endlich keine Zeit

Es ist so weit. Es sind so viele Termine, dass der Staat keine Zeit mehr zum bloggen hat. Naja, wenn er erstmal Internet in der Bude hat (Wahrscheinlich diese oder nächste Woche) wird sich das wieder ändern.
Jetzt muss der Staat auch schon wieder weiter. Nur so viel sei verraten:
- Sprachaustausch ist bis jetzt wirklich nur Sprachaustausch (hehe) - sehr interessant und lehrreich. Außerdem bekommt der Staat japanische Hörbücher (für Kinder) und Kinderbücher (Und womöglich auch ein bisschen Kochgeschirr...) - die besten Lernmaterialien überhaupt.
- Es wurde Flaschbier gefunden! Man glaube es nicht, nach eineinhalb Monaten wurde doch tatsächlich 'echtes' Bier gefunden. Es war teuer. Und nicht so gut wie das Dosen-Yebisu. Dennoch ein Fortschritt.
- Eine verstauchte Zehe ist etwas Nerviges. Der Staat ist ein Volldepp weil er um Mitternacht Herumparkouren muss. Das wird er sich wohl in Zukunft sparen. Zumindest bis die Zehe aufhört zu rumoren.

Montag, 11. Mai 2009

Und wieder ein Wochenende ...

... und wieder eine Photoorgie. Diesmal können sich die Photos aber wirklich sehen lassen. Der Staat empfiehlt (für die Romantiker unter den Lesern) besonders den letzten Photoblock dieses Posts...
Am Freitag war also erstmal nix angesagt. Dann hat sich der Staat aber flugs ein paar Bier reingepfiffen und nachdem er dann immer noch beim Tischtennis gewonnen hat, hat er beschlossen doch zu der Verschiedene-Kulturen-Kochen-Bla-Party zu schauen. Ursprünglich hat er ja keine Lust gehabt (Er weiß selber nicht warum...).
Dort wars dann aber eh ganz lustig - ein bisschen Twister, ein bisschen mit Virtual-Dj rumspielen, naja, Studentenfestl halt. Aber eindeutig zu wenig Bier.

Am Samstag war dann erstmal Japanischkurs angesagt. Das war lustig - hauptsächlich für die Anderen, der Staat hat wiedermal nur die Hälfte mitgekriegt, naja, besser als Nichts. Dann ein spontaner Anruf von Maki-san - ob der Staat mit auf einen Ausflug kommen will. Nachdem er sich nix Fixes ausgemacht hatte wird gleich mal zugesagt.
Gegen 12:30 dann Aufbruch Richtung Hisayama (Liegt schon in der Nähe der Berge, zieht sich dort dann rauf). Erst Besichtigung diverser Tempel- und Gebetsanlagen. Dann noch der Riesen-Buddha - echt beeindruckend. Das ganze wurde tatkräftig durch Blödeleien mit Shosho unterstützt.
Erster Photoblock, Tempelanlagen und Riesen-Buddha:

Dann wurde erneut das Maki-san-Car angeworfen und Richtung Staudamm gehetzt. Den hat der Staat schon bei der Hinfahrt bewundert. Dank Japanischem-Wahnsinns-Bau und Maki-san konnte man sogar rauffahren. Der Ausblick war atemberaubend, das ganze Ding muss in die Milliarden gehen. Solche Monsterbauwerke kennt man sonst nur von Bildern aus den USA. Der Staat hat die Gelegenheit (wie üblich) genutzt und diverse Photos geschossen. Ein paar (tausend) sind sogar gelungen ...
Zweiter Photoblock, Staudamm und diverse Ausblicke:

Dann war es fast schon Sonntag. Am Samstag hat der Staat (wiedermal) so viel Sonne abgekriegt, dass er mehr rot als sonstwas war. Also lieber ins Bett als nach Tenjin (wieder nix mit Nihgtlife, jetzt wird das schön langsam bedenklich...). Sonntag hat der Staat dann total motiviert beschlossen einen Lerntag einzulegen. Diesen hat er damit angefangen ins Einkaufszentrum auf ein Mahl zu gehen (カツカレー wie üblich). Dann hat er doch glatt beschlossen die blöde Halogenlampe die er sich einbildet zu finden. Erstes Elektrogeschäft: Ham keine. Auf zum nächsten. Dazwischen noch ein kleiner Umweg durch welchen ein Treffen mit Navinda erfolgt. Der war grad unterwegs zum Jusco (wird nicht näher beschrieben).
Zweites Elektrogeschäft: Haben Halogen-Spots aber keine Lampen dafür, ganz toll.
Sauer hat der Staat dann ein LED-Lampe gekauft, die zwar kein besonders schönes Licht hat, ansonsten aber billig und lustig ist.
Dann ein Besuch bei Iyad, welcher nach Uminonakamitchi fahren wollte. Einfach wieder Meer-schaun - Suche nach den besten Stränden. Der Staat war gleich dabei, schließlich war er ja durch ein Lernokles-Schwert bedroht.
Eigentlich hätten ja wieder mehr Leute mitkommen sollen, aber irgendwie hatte mal wieder niemand Zeit. Sowohl Iyad als auch Staat war das später aber mehr als Recht weil die Tour in eine Weltreise ausgeartet ist.
Zunächst musste der Schrein vom letzten Mal erneut besucht werden - darauf bestand der Staat. Iyad wollte eigentlich gleich auf die 'Insel' (Ist keine wirkliche Insel, weil durch einen gaaanz dünnen Streifen mit dem Land verbunden) und dort stöbern. Der Staat hat aber wild genörgelt und schließlich war der Schrein fix. Circa eine Stunde später war man dort. Das Wetter perfekt, kein Wölkchen - eine Affenhitze und eine glitzernde See. Der Staat hat wild Photos gemacht und nach einigem Herumgeblödel mit toten Quallen und Seesternen war dann eigentlich die Rückfahrt geplant.
Hier nun der Photoblock von der Fahrt zum und dem Schrein (Was für ein perfekter Satz...):

Iyad hat dann aber gemeint, dass sich der Sonnenuntergang auf der 'Insel' ausgeht wenn man die Vehikel ordentlich bediehnt. Der Staat als alter Rabauke hatte da Nichts dagegen. Mit Karacho also ca 20 Kilometer. Das war anstrengend. Besonders weil die Reifen vom Staat eine Nummer kleiner sind. Er ist also mal wieder wie ein Depperter gehackselt. Irgendwann war er dann soweit aufzugeben (Die Sonne war grad hinter dem 'Insel'-Berg untergegangen) und hat angefangen Photos zu machen. Iyad hat aber gemeint man darf nicht aufgeben. Also wieder hackseln.
Im Endeffekt hat man die Sonne dann nimmer erwischt (hauptsächlich wegen einem weitern Berg weiter draußen am Meer), aber das Panorama war trotzdem atemberaubend.
Der Staat hat gleich mal wieder Photos am laufenden Band produziert. Die Eliteklasse wird nun hier präsentiert...

Auf der Rückfahrt wars dann Nacht. Diverse Photos wurde dennoch geschossen, auch wenn der Staat sein treues Stativ hier in Japan sehr vermisst. So mussten wieder diverse Naturalien als Solches herhalten.
Dann endlich ein Abendessen (der Staat war nahe dran eine Kuh zu reißen), ein bisschen Scubs und ein leichter Muskelkater am nächsten Tag.
Immerhin, nach zweimal Uminonakamitche, kennt man die Region jetzt wie eine Westentasche (Womöglich nicht die Eigene). Jetzt wirds dringlich Zeit für Tenjin. Aber dort können sich vielleicht die Deutsch-Exchange-Studentinnen beteiligen, die der Staat via Email kontaktiert hat. Mal sehen.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Uminonakamichi - oder auch nicht

Am Montag war dann eigentlich ein Ausflug nach Uminonakamitchi geplant. Dort gibts so eine Art Seaworld mit Vergnügungspark und drum und dran. Schon auf dem Weg dorthin hat die Truppe aber eine Regenwolke eingeholt. Nachdem der Wetterbericht auch für den Nachmittag schlimmes verkündet hat ist man stattdessen Abends karaokifizieren gegangen (fünf Stunden...).
Richtung Uminonakamichi...

In Uminonakamichi war der Staat denn übrigens am Dienstagabend dann mit dem Iyad auf der Suche nach dem Meer (Dem echten, Fukuoka ist durchzugen von Buchten und Flüssen). Da war so eine grandiose Stimmung, aber der Staat der Depp hat die Kamera glatt im Zimmer vergessen...

Hier ein paar Karaokebilder, die Videos wohl eher nicht, man will die Leser ja nicht foltern...

Und noch ein paar Paradephotos, die der Staat vehement nicht in den letzen Post packen will...

Parade in Tenjin und Canal-City

So, jetzt also das versprochene Update:

Es war also Sonntag, die waren ja schon immer seltsam. Immerhin ist sich sogar ein kleines Frühstück ausgegangen. Dann erstmal mit dem Fünfertrupp Kaikan-Studenten Richtung Tenjin. Der Fünfertrupp war insofern heldenhaft, als dass er mit dem Radl unterwegs war. Die andere (total faule) Truppe hat langweiligerweise den Buss genommen. Erstaunlich aber wahr: Man erreicht Tenjin ohne größere Malheure (Dazu muss der Staat anmerken, dass die Studenten-Kollegen teilweise einen etwas speziellen Fahrstil haben...). Dort werden die Anderen getroffen. Auf in die Innenstadt!
Grandioserweise hat der Staat den Namen der Parade schon wieder vergessen - naja, seisdrum, sie war auf jeden Fall lang(weilig).

Dem Staat ist das klarerweise nach fünf Minuten alles viel zu faad geworden, da er aber nicht alleine abhauen wollte, hat er sich die folgende Stunde mit blödsinnigen Photos vertrieben.
Schlussendlich ist es dem guten Iyad (aus Syrien) glücklicherweise auch zu blöd geworden seltsame Umzüge zu begutachten (dazu Marschmusik wie daheim - nud das unsere Muuusi viel besser ist) und man machte sich auf den Weg nach anderswo. Das nicht vorhandene Ziel hst sich nach einigen Im-Kreis-Geh-Aktionen dann endlich konkret manifestiert: Besteigung der City-Hall (Acros-Building). Das war eine famose Idee, da man von dort einen guten Blick auf Parade und Umgebung hat. Auf dem Weg zur City-Hall wurden dann noch diverse Leute aufgelesen, so dass man im Endeffekt wieder ein Fünfertrupp - dominiert von Chinesen.
Am Fuss der City-Hall ein kurzer staatscher Bier-Und-Fleisch-Stop, dann rauf und dort sogar ein Gruppenphoto, man glaube es nicht...

Dann der Beschluss: Ausländertreffstettenbesichtigung (gibt ein paar Plätze in Fukuoka wo man als Ausländer Infos bekommt), also erst die in der City-Hall und dann Rainbow Plaza. In der City hat der Staat dann noch ein Treffen mit Mario eingeschoben...

Im Rainbow-Plaza-Gebäude war dafür eine spektakuläre Rolltreppe. Der Staat hat lange gerätselt wie das Ding funktioniert, vielleicht kann ihm das ja mal jemand erklären...

Dann aber ab in Richtung Tenjin-Canal-City. Die ist sehr Abend und Nachts zu empfehlen weil voll mit der klischeehften Japan-Neonbeleuchtung.
Da muss der Staat jetzt eh den ersten fetten Photoblock reinschmeißen, ist aber nicht nur Canal-City, sind auch ein paar Nachtbilder von Tenjin dabei...

Angemerkt sei hier: Mumins! Das hätte sich der Staat nie träumen lassen. Mumins in Japan und das auch noch in Lebensgröße...

Nach der Canal-City war dann der Heimweg angesagt, die anderen wollten nimmer herumziehen - naja, war ja auch ein langer Tag.
Gegen ein Uhr in der Früh ist der Staat dann allerdings noch auf eine Party gestoßen, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Bierkultur - ein Vorgeschmack

Nachdem gerade Golden-Week ist hat der Staat mal wieder einen totalen Photoanfall gehabt. Das 200er Paket wird aber erst morgen hochgeladen, dafür ist jetzt keine Zeit weil ab 18:00 ein Besuch bei Suzuki-sensei ansteht. Hier und jetzt aber ein kurzer Vorgeschmack - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Staat hat sich nämlich seit seiner Ankunft durch einen Haufen japanischer Biere getrunken. Hier jetzt ein erstes Fazit:

Das goldene 'Yebisu' (ungefähre Mitte) ist bis jetzt Spietzenreiter was den Geschmack betrifft (Leider auch preislich unter den Obersten drei). Die Billigbiere kann man durch die Bank eigentlich nicht empfehlen. Das Asashi ist da noch das Beste, wird behaupten. Das also einstweilen, morgen dann:
Parade in Tenjin + Canal-City sowie Morgenstündliche-Ins-Wasser-Fall-Fahrradfahrt und Karaoke...

Freitag, 1. Mai 2009

Ito Campus

Das ist nun also der neue Campus, weit außerhalb von der Stadt (totale Pampa). Das Ding ist monstermäßig groß (Ohne Auto is man da fast aufgeschmissen). Da die Besichtigung eben mit einem Auto absolviert wurde sind die Photos ein bisschen schräg. Man erhält aber den richtigen Eindruck:

Daizaifu

Ha! Und schon wieder Kultur... Aber der Reihe nach...
Eigentlich ist ja gerade 'Golden Week' (Da kommen verschiedene Feiertage zusammen, ist nicht so einfach zu erklären...) in Japan. Viele Japaner haben da eine ganze Woche frei (von 29.04.09 bis 06.05.09). Da der Staat aber an der Universität angestellt ist hat er Donnerstag und Freitag Arbeit gehabt. Den Mittwoch hat er allerdings genutzt um sich eine ordentliche Überdosis Kultur reinzuschießen: Daizaifu.
Daizaifu ist ein kleiner Ort nahe Fukuoka. Der Staat hat gleich mal Nägel mit Köpfen gemacht und ist allein mit dem Zug hingefahren - da lernt er wengistens noch was. Langweiligerweise war aber das meiste sogar auf englisch angeschrieben. Ausgemacht war, dass er Maki-san in Daizaifu trifft - weil er aber die Zeit mal wieder total falsch berechnet hat war er schon eine Stunde vorher (!) dort. Naja, also erstmal ein Bummel...



Dann Anruf von Maki-san, wo er denn steck - naja, schließlich hat man sich dann doch gefunden. Die Gute war mit ihrem Mann und Sohn sowie Mutter anwesend. Da die vier erstmal einer Zeremonie (Beten für Ahnen zur Sommersonnenwende - zumindest nach dem was der Staat begriffen hat) beigewohnt haben ist der Staat zunächst ins Kyushu-National-Museum gegangen. Das war äußerst sehenswert. Ein Wahnsinns-Bau und auch die Austellungsräume schickimicki. Dazu ein irres Gebot an Security. Das hat der Staat dann nach den ersten paar Photos auch zu spüren bekommen. Grad, dass er die Photos nicht hat löschen müssen... Das Museum bietet einen äußerst interessanten Einblick in die Geschichte Japans (und Asiens) allgemein, sowie Kyushus im speziellen.

Danach war dann ein Imbiss mit Maki-san-Familie angesagt. Wiederum danach sind die dann schön langsam aufgebrochen, der Staat hat aber gemeint er muss eindeutig noch ein bissl herumlatschn und Photos schießen. Also erstmal Abschied und dann losgestiefelt von Daizaifu-Schrein Richtung Kanzeonji-Tempel (Schrein ist Shintoismus, Temple ist Buddhismus).
Weil der Staat grad lustig unterwegs war hat er beschlossen einen nahen Hügel mit Schule zu besteigen um von dort einige Photos zu machen. Beschluss in die Tat umgesetzt, fein fein...

Danach dann die famose Idee ein bisschen abzukürzen. Einfach so in Richtung Tempel. Erst der Sportplatz überquert dann mal rein in den Wald - verdammt, eine Böschung. Ha, nicht mit dem Staat, das kann ihn nicht aufhalten. Also raufgequält und - zack! Da saust doch glatt eine zwei-Daumen-dicke-einen-Meter-lange Schlange vorbei. Huj, da hat der Staat wiedermal vergessene, dass er auf Breite von Sizilien ist. Naja, nach einem kurzen Salzsäulenstunt dann weiter. Endlich aus dem blöden Unterholz raus und rein in... äh, ja was eigentlich?

Später hat er dann herausgefunden, dass es das Grab von irgendeinem Mönch war. Naja, das hat ihn in dem Moment aber nicht sonderlich gejuckt, erstmal zurück zur Straße finden. Fein fein, ein paar Stufen. Die haben ihn schlussendlich zu einer Straße geführt. Dank des hohen Grases ist der Staat praktisch aus dem Nichts dort aufgetaucht, sehr zur Belustigung zweier Kinder. Die haben ihn dann gleich mit Fragen bombadiert. Grandioserweise hat er gleich mal die Hälfte nicht verstanden. Das hat die Kinder aber nicht gestört, die haben einfach so lange weitergemacht bis es irgendwie funktioniet hat (Und ihm zwei Chinesinen empfohlen). Schließlich ist der Staat dann aber weitergezogen - wurde dann aber von den Kindern noch mit Orangen beschenkt. Die hat er gleich in sein den-ganzen-Tag-mit-dir-rumtrag-Plastiksackerl gesteckt.
Dann endlich: Ankunft beim Tempel. Endlich keine Touristen mehr (Die finden aus dem Daizaifu-Schrein wohl nimmer raus...). Die Tempelanlage kann sich auch sehen lassen - am meisten hat dem Staat aber eine kleine Halle nebenan gefallen (Das war irgendwie total wie in Love-Hina...). Die war im Wald und die typische Steinstiege rauf... perfekt...

Dann hat sich der Staat aber dazu entschlossen noch ein bisschen herumzustreunen. Bald darauf hat er auch den ersten Fund gemacht. Ein weiterer Schrein, jedoch versperrt. So nicht, ab durch die Hacke!
Drin war dann ein weiteres Love-Hina-Dejavu.
Dann erstmal den nächsten Hügel rauf, weil der Weg dort so schön war. Ein Bambushain macht das ganze noch spannender. Es folgt die Erkenntnis: Der Staat geht total in die falsche Richtung. Macht nix, nur nichts anmerken lassen. Schließlich findet er ein Wasserreservoir das für ein Photo herhalten muss. Dann gehts aber erstmal zurück Richtung Daizaifu-Schrein. Am Bahnhof angekommen wird eine Fahrkarte gekauft. Dann aber der spontane Entschluss noch ein bisschen in die andere Richtung zu latschen. Gesagt getan. Durch Daizaifu-Schrein (Touristen belagern ihm immer noch). Kaum im Wald keine Spur mehr von Menschen (außer Wege...), fein.
Ein weiterer (diesmal neuerer) Schrein wird gefunden, das ganze begleitet von grausiger Jahrmarkmusik (Grandioserweise ist auf der anderen Seite des Hügels ein Vergnügungspark...).
Dann wieder durch den Wald zurück und noch ein paar Photos vom mittlerweile leereren Daizaifu-Schrein.
Ab zum Bahnhof! Ein wagemutiger Japaner versucht im Zug doch tatsächlich mit dem Staat zu kommunizieren. Er muss lernen, dass der Staat noch viel lernen muss. Viel mehr als eine kurze Vorstellung bekommt man nicht hin. Der Staat muss endlich Vokabel-Pauken, der faule Sack!

So, jetzt noch der gesamte Photo-Pack, da hat der Staat mal wieder total übertrieben (ist schon aussortiert!):