Ja, sogar dem Staat wird das bloggen zeitweise zu langweilig. Jetzt schmeißt er aber gach mal wieder was rein.
Punkt A: Es gibt eine österreichische Bäckerei (Sailer) in Fukuoka, der Beweis:
Anmerkung: Es schmeckt sogar wie in Österreich, das war eine Erfrischung. Wobei der Staat das meiste gleich an die Kaikan Kollegen verschenkt hat, die sollen schließlich auf mal was gscheides essen.
Ansonsten ist hauptsächlich viel Arbeit - und Fortgehn am Wochenende (Das bleibt aber total geheim, auch weil der Staat viel zu faul ist das jetzt zu schreiben).
Achja, im Meer war man auch, das ist bacherlwarm, im Vergleich zum Attersee kann das nix. Und Sandstrand... bääää Naja, immerhin ein paar romantische Photos hat der Staat wieder eingefangen.
Naja, das war gelogen, das muss der Staat schon eingestehen. Aber zumindest am Fukuoka Tower war er, weil das am Geburtstag gratis ist. Außerdem hat er sich den guten Ratschlag vom Koji-san zu Herze genommen und ist in der Nacht rauf.
Das ist das Ergebnis:
Ansonsten war heute nur Arbeit und Bowling - der Staat wird sich jetzt hundemüde davonmachen.
Eigentlich hat der Staat ja erst jetzt. Aber die Kaikan-Kollegen haben gemeint, das Wochenende sei ein besseres Festtagsgelände. Das hat der Staat nicht bestreiten können. So ist es am Samstag Abend mit einem monsterriesigen Kuchen zur Sache gegangen. Zunächst war der Transport erwähnenswert. Durch die Größe des Kuchens und die Fortbewegung per Fahrrad war das gewissermaßen ein Kunststück. Dann wurde ordetnlich Kuchen reinghaut, lustige Leuchtdinge abgefackelt und Bier getrunken (Allerdings in Maßen, man war ja noch groggi vom Vortag - das ist aber eine andere Geschichte). Das ganze wurde von 99%iger Luftfeuchtigkeit untermauert. Das sieht man auch an den diesigen Nachtaufnahmen. In Österreich gibt es Nebel oder Schönwetter, in Fukuoka gibt es etwas, das dazwischen liegt.
Gegen 6:20 in der Früh dann ein mühsames aus dem Bett kriechen und Iyad per Anruf aufwecken. Nach einer hecktische Abfahrt per Bus erfolgt die Ankunft in Fujisaki (Mit der U-Bahn, der Umstieg wird trotzig nicht erwähnt). Dann Abfahrt in Richtung Asosan (Liegt ungefähr in der Mitte von Kyushu) zusammen mit Suzuki-sensei und Koji-san. Ankunft nach ca drei Stunden, der Staat hat die Hälfte verpennt (Unterbrochen vom Verzehr einer seltsamen Wienerwurst am Stiel). Der Vulkan war dann atemberaubend. Das Aso-Gebiet ist ein Caldera, nur eine Einfahrt. Da sind diverse Berge, alles jungelartig bewachsen. Der Staat war verzückt und hat mit der Kamera wie wild um sich geballert. Iyad hat ihm aber schon nach Sekunden Konkurrenz gemacht (Besonders erwähnenswert war hier der Schnellschießwettbewerb, wer den ersten gscheiden Oldtimer knippsen kann...).
Erster Photostopp etwas unterhalb vom eigentlichen aktiven Krater. Dort hat der Staat den ersten Zeitraffer aufgenommen, sowie in der Zwischenzeit Schwefel begutachtet. Dann rauf zum Krater. Dort wars... unecht. Wenn man das erste Mal auf das giftgrüne Wasser runterschaut kommt man sich vor wie in einem Science-Fiction Film. Der Staat hat gleich mal wieder Zeit gerafft. Erst noch diverses Herumgestöbere, dann weiter Richtung Kumamoto. Auf dem Weg wurde dann aber (neben Photoorgien aus dem fahrenden Auto) noch eine "Quelle aus dem Nichts" besichtigt. Das war insofern lustig, als die Quelle senkrecht von unten entsprungen ist, jedoch total ruhig und leise. Das Ergebnis: Ein Bach der auf beiden Seiten bergab fließt. Diese Unmöglichkeit hat den Staat fasziniert. Bei genauerem Hinschauen hat man aber das leise Wühlen des Wassers beobachten können. Schön und unmöglich zugleich.
In Kumamoto angekommen ist es dann zunächst in Richtung Burg gegangen. Diese wurde besichtigt. Hier verweist der Staat zunächst auf die Photos, die beschreiben die Burg am besten. Ein paar kurze historische Anmerkungen muss aber doch machen. Die Burg ist größtenteils nicht original, weil sie im Bürgekrieg 18irgendwas belagert und niedergebrannt wurde. Sie wurde aber detailgetreu nachgebaut. Das Gebäude, das man am Anfang der Burg-Serie sieht ist original, das hohe (fünfstöckige!) Gebäude ist größtenteils nachgbaut. Der ursprüngliche Erbauer wurde übrigens aufgrund der ungeheuren Dimension und Wehrhaftigkeit der Burg zum Selbstmord verurteilt, da er eine zu große Macht durch die Burg bekam (Das aber nur am Rande). Die Geschichte-Interessierten können ja einen Blick auf Wikipedia zu Kumamoto werfen (Diesmal hat der Staat den japanischen Link reingehaut, der Schelm).
Am Abend war dann noch eine kulenarische Spezialität Kumamotos am Programm: Rohes Pferdefleisch (Ja, die Reiter unter den Lesern sollten jetzt puterrot werden). Der Staat als Meatytarian hat gleich mal ordentlich reingehaut und kann sagen: Vorzüglich. Sowas kriegt man halt in Europa nicht...
Der Staat ist hundemüde und im Schweiße seines Angesichts gebeugt. Deshalb gibt es nur einen kurzen Vorgeschmack. Näheres dann Morgen (Da kommt mal wieder eine Photoflut...)
Go ist ein Spiel das man relativ leicht lernen kann, das aber wenn man es professionell Spielen will, viel Zeit und Training erfordert. Der Komplexitätsgrad von Go soll sehr hoch sein. Außerdem gehört zum Go-Spielen einfach ein ordentliches Go-Brett (19x19) sowie ordentliche Steine. Der Staat hat darum Nägel mit Köpfen gemacht und ist mit Suzuki-sensei einkaufen gegangen. Der ist nämlich ein Go-Meister. Letzendlich hat er viel Geld ausgegeben, ist aber total zufrieden. Das Brett kann sich sehen lassen. Die Steine sind aus Glas (Das ist zwar nicht das beste, aber annehmbar). Die Steinboxen sind aus Holz (sind echt total schön). Alles ist echt japanisches Fabrikat.
In die Regeln hat er sich mittlerweile eingelesen, da wird es höchste Zeit mal ein bisschen zu probieren.
Das nächste Update gibts wohl morgen Abend, am morgigen Tag wird nämlich endlich die Fahrt nach Kumamoto nachgeholt. Der Staat ist hocherfreut. Noch mehr Pictures...
Der Staat hat zum ersten Mal seit Langem gehörig Pech gehabt - doch alles geschieht aus einem bestimmten Grund (Welcher aber immer total geheim ist). Es stand ja ein Ausflug nach Kumomoto mit Burgbesichtigung und anschließend Aso-san (ein Vulkan) am Program. Denkste, stand nämlich nur für die Japanisch-Vorlesung-Bla-Irgendwas-Studenten am Program. Der gute Iyad hat das am Freitag herausgefunden. Stinksauer ist der Staat sogar zu der organisierenden Sensei gegangen. Die war aber dermaßen klischeehaft japanisch das jede Hilfe zu spät kam. Übersetzter Kurzdialog: Der Staat: Ich wäre sehr interessiert an dem Ausflug, könnte ich vielleicht teilnehmen, meine Freunde sind in dem Kurs und ich wurde eingeladen in dem Glauben ich könnte kommen, es wäre sehr freundlich ...? Die Professorin: Das ist nicht möglich Der Staat: Aber ich bin Student, ich arbeite an der Kyushu-Uni, es wäre wirklich toll wenn das möglich wäre ...? Die Professorin: Sind Sie Student der Kyushu Uni? Der Staat: Ich bin Student, aber hier bin ich als Praktikant eingestellt. Die Proffessorin: Es ist nicht möglich.
Trotzig hat der Staat ja zunächst vorgehabt einfach mit Öffis nach Kumamoto zu gurken - die kurze Zeit, die horenden Unkosten und die helfenden Kollegen haben aber zum Glück dazu beigetragen, dass er ausgetrotzt hat. Statt Kumamoto ist er dann mit Maki-san am Samstag nach Hita gefahren. Das ist nicht so weit weg (Ungefähr eine Stunde Autobahn, Kumamoto sind so drei). In Hita gibt es eine alte Sake Brauerei. Dort hat der Staat ein paar nette Photos gemacht (Auch von der Sakeherstellung, die sind aber teilweise schlecht - und der Staat war zu faul ein Panorama zu machen).
Dann eine Schlenderung durch Hita - ein allerliebstes kleines Dörflein voll mit Ramschladen. Dies hat der Staat gleich mal zum Vorwand genommen tolle Dinge anzuschaffen. Unter anderem eine Grandiosität, die man auch in Hagenberg (!) bewundern kann:
Am Abenend stand ein kulenarisches Spezialereignis vor der Tür: Beer Garden. Das war... speziell: - Das Gras war eine Matte aus Plastik - Der Beer "Garden" auf der Dachterasse eines Gebäudes in der Innenstadt (Das hatte schon was) - Teuer - Die Bierglasbefüllmaschienen waren super, so ein technischer Firlefanz (Glas wird zuerst gekippt, dann befüllt und am Schluss noch Schaum drauf, das Ganze vollautomatisch...) - Man wird nach zwei Stunden doch tatsächlich rausgeschmissen (Eintritt gilt nur für zwei Stunden, All You Can Eat der anderen Art) - der Staat hat zwar gemeint, er würde gern testen was passiert wenn er einfach sitzenbleibt, aber Keiner hat ihn ernst genommen.
Sonntag war nix los. Aber seinen Arbeitsplatz hat der Staat aufgemöbelt - glücklicherweise wurden nämlich 24'' Schirme zum Chemische-Formel-Korrigieren (Wird nicht näher beschrieben) angekauft und einstweilen darf der Staat großzügigerweise einen davon nutzen. Da hat er nicht nein gesagt...