Sonntag, 7. November 2010

Der Staat macht eine Baustelle

Heute war der Staat mal wieder in Fahrt. Die Idee ist ja ursprünglich schon alt (Wurde teilweise sogar schon letztes Jahr geplant, aber damals nicht verwirklicht).
Es ist: Eine Regalkonstruktion. Dazu muss man natürlich erwähnene, dass der Staat klarerweise einen Haufen Schrott hat, das kleine Zimmer aber keinen Haufen Schrott zulässt. Aaaalso muss das kleine Zimmer erweitert werden.

Punkt 1: Der Staat hat säuberlich geplant (46 Dosen ist übrigens falsch):


Punkt 2: Ein Mittagessen zur Stärkung:


Punkt 3: Materialien besorgen, das war ca. 15 Kilometer von der derzeitigen Staatresidenz entfernt...

Punkt 4: Sich für feine Bohlen entscheiden, damit der angeheuerte Träger (Dem der Staat zutiefst zu Dank verpflichtet ist) nicht unterfordert ist.


Punkt 5: Den Zug nehmen um Japaner nervös zu machen.


Punkt 6: Schwitzend die Baumaterialien begutachten (Da sind auch schon die "Säulenbausteine" besorgt.


Punkt 7: Bauen.


Punkt 8: Das Werk bewundern.


International Balloon Festival

Außerdem noch Yoshinogari und eine Wunderbare Berfahrt mit Wasserfall und Mandarinen.
Der Staat ist nicht schreibfreudig und schießt schnell Photos rein.



Das war übrigens alles letzten Mittwoch und wurde nur durch den guten Koji möglich, der als Fahrer fungiert hat :)

Samstag, 23. Oktober 2010

Eine kleine Übersicht

Weil der Staat ja ständig von irgendwelchen Plätzen spricht die keiner kennt, hat er sich gedacht er macht jetzt mal eine Fukuoka Übersichtskarte.
Bis jetzt war er noch zu faul auch Photos dazuzumachen, aber zumindest die karte soll mal freigegebn werden:


View Fukuoka Übersicht in a larger map

Freitag, 22. Oktober 2010

米ノ山

Just do it!
Das hat der Staat heut mal wieder durchgezogen. Die regelmäßigen Blogleser werden vielleicht erinnern, dass da letztlich mal ein Eintrag von Damm + eine Fahrt auf einen Berg produziert wurde.
Der Staat hat sich seinerzeit gesagt: Das sollt man nochmal machen wenn das Wetter besser ist.
Begonnen hats dann so:

Nebst dem Radl hat der Staat auch noch einen Rucksack mitgenommen, er hat nämlich keine Ahnung gehabt
a) Wie lange die Fahrt wirklich dauern wird
b) Ob er den Berg überhaupt findet
Er hat zwar ne Karte mitgenommen, aber auf der war der Berg grandioserweise nicht mehr drauf. Weil er aber gewusst hat wo der Kerl ist hat er sich zumindest eine grobe Googlemap ausgedruckt.
Nach ein paar kleineren Schlenkern (Hier gerade in Sibirien:

) hat er dann den Berg gefunden. Hier kann man ihn bestaunen (Er ist recht ordentlich im Hintergrund):

Rauf isses dann 4.7 Kilometer am Stück gegangen, das knapp eine Stunde gedauert.
Es hat sich halb ausgezahlt. Blöderweise gibts in Fukuoka selten einen Tag wos nicht total diesig ist. Der Staat war aber trotzdem äußerst stolz. Ein paar mit dem Auto angereisten Japanern hat er kokett sein mit schweiß verziertes T-Shirt präsentiert. Sie sind ziemich schnell weggefahren.
Stolz (Leicht verzerrt):


Und hier noch die (weiße) Aussicht:

Runter war die Fahrt dann etwas schneller (etwa 9 Minuten).
Alles in allem: 3 Stunden unterwegs, der Staat kann nach drei Wochen Busfahren immer noch zufrieden mit seiner Kondi sein.

Jetzt kommen noch schnell zwei Bildchen von zwei Hinfahrtsabzweigungen weil sie sehenswert sind:
Da wäre zunächst mal ein lustiger Naturpark:


Und gigantische Bäume in einem der Straße nahegelegenen Schrein, die wirklihch beeindruckt haben:


Und da hat er sich ordentlich in die Kurve gelegt:

Samstag, 25. September 2010

Hahaaa, es ist Busan!

Der Staat hat(te) wohl Urlaub. Da ist er doch glatt nach (Süd-)Korea gefahren. Gefahren ist hier übrigens sogar ziemlich korrekt, denn: Es war ein feines Fährboot.
Da der Urlaub einer der Besten überhaupt war ist es fast unmöglich ihn zu beschreiben. Der Staat wird das aber trotzdem wagen! Um das Ganze aber ein bisschen übersichtlicher zu gestalten hat er doch glatt mit google-maps rumgespielt:



Tag 0: Eine Ankunft und folgende Staatsche Deregulierung
Da der Staat nicht gerne alleine reist, hat er den guten Iyad gefragt ob er wohl mittkommen mögen wolle. Er hat eingewilligt. Die Beiden haben dann beschlossen billige Genossen zu seien und haben die "echte" Fähre gebucht. Normalerweise wird ja der Beetle benutzt (auch weil die andere Fähre im Internet schwer zu finden ist) aber der ist vergleichsweise teuer und langweilig - da wird die Reise zu einer Busfahrt über die See. Dank der Camellia Line ist das dem Staat aber nicht passiert.
Die Ankunft war um 18:00 - man wird schon erwartet. Der Staat freut sich über ein Wiedersehn mit korianischen Kompars(inn)en! Da sie in Folge eine der Hauptfiguren wird sei auch ihr Name erwähnt: Euna.
Die Frage nach einer Unterkunft winkt der Staat locker ab - man hat logischerweise nichts organisiert, das wäre ja lachhaft. Euna ist skeptisch, während Iyad dank syrischem Pass von den Behörden malträtiert wird (Österreichischer Pass ist Gold wert...) .
Es folgt eine abenteuerliche erste Fahrt durch die Stadt - dank den billigen Taxis werden ebendiese benutzt. Es stellt sich heraus: Des Staates erste ausgedruckte Hosteladresse existiert nicht. Naja, für diesen Fall hat er ja drei ausgedruckt. Die Zwei: wird nicht gefunden. Die Drei: Zu teuer. Euna ist sauer, der Staat ruiniert alle Pläne durch seine feine Nichtorganisation. Ein schnelles Ende: Es wird gerechnet, schließlich stellt sich heraus, dass der Prei in Nummer drei (Königinnenmotel) nicht pro Person sondern per Zimmer verrechnet wird. Da lachen sie beide, Iyad und der Staat. Dank Eunas famosem Verhandlungsgeschick kriegen sie es dann aber noch billiger. Der Staat empfielt: Königinnenhotel (Queens Motel), denn: Sauberkeit: 1+, Komfort 1+, Lage 1+ - das Motel hat schon fast 5-Stern-Character.

Die Unterkunft ist organisiert, ein erstes koreanisches Essen steht am Plan, dann die erste Attraktion auf einer langen (Eunaschen) Liste: Gwangan Bridge (Diamond Bridge), die berühmteste Brücke der Stadt:



Tag 1 + 2: Eine perfekte Eunasche Führung
Dank der perfekten eunaschen Organisation wurden am Montag und Dienstag viele der schönsten Plätze Busans nicht nur besucht sondern wahrlich genossen.
Weil das alles viel zu viel zu Beschreiben ist jetzt erstmal zwei Photoblöcke.
Übersichtplan gibts ja eh auf der google-map Karte oben...





Tag 3-5: Wegen Urlaub geschlossen:
Nachdem in Korea Thanksgiving gefeiert wurde - was für die meisten Koreaner einer der höchsten Feiertage ist - waren Iyad und der Staat von Tag 3-5 alleine unterwegs. Tag 3 wurde für lustiges U-Bahn herumgefahre genutzt, in dessen Zuge auch eine Fahrt in ländlichere Gebiete am Programm war. Am Tag 4 war die Stadt tot, außerdem erschwerten Regefälle großflächige Ausflüge. Jedoch konnte eine traditionelle Tanz-Veranstaltung am Abend den Tag retten (Leider keine Photos erlaubt...).





Am 5. Tag wars glücklicherweise wieder schön. Es wurde beschlossen die Festungsruinen zu besuchen. Weil Iyad und der Staat guter Dinge waren sind sie einfach zur nächstgelegenen U-Bahn Station gefahren und losmarschiert. Der Tag war dann ein Wandertag - und hat sich echt ausgezahlt. Busan ist umgeben und durchwachsen von Hügeln. Die Festung war auf einem davon, die Anlage war gigantisch groß. Die Mauer ist um den ganzen Berg herum. Auf der der Stadt zugewandten Seite gibts eine Seilbahn, die haben die Beiden dann zum Runterfahren benutzt.



Tag 6: Eine letzt Stadttour und ein finaler Abschied:



Schlussendlich: Es gibt logischerweise viel, viel mehr zu erzählen, schon allein das ganz Korea-Feeling (Unterschied zu Japan, Europa, blablabla), aber das kann der Staat jetzt nicht alles machen, der Eintrag ist so schon lang genug.

Jetzt muss der Staat die ganze Reise erstmal verdaun und den Sonntag nutzen um sich für die am Montag wieder beginnende Arbeit auszuruhen.

Mittwoch, 1. September 2010

Schnell jetzt!

Weil der Staat in letzter Zeit recht viel erlebt hat, aber keine Zeit gehabt hat das alles in den Blog einzuarbeiten hat er die perfekte Lösung gefunden: Er macht es einfach nicht.

Er ist eben doch ein rechter Schelm. Weil er aber fürchtet, dass man ihn ahndet wird er jetzt mal eine Totalzusammenfassung reinspaxxen.

Neuigkeiten zuerst:

Der Staat spielt zum Trauermarsch auf, das Kaikan (Staatresidenz) beginnt sich wieder zu leeren. Schon letztes Jahr war das nicht einfach, doch dieses Jahr wird der Staat wohl tatsächlich ein paar Tage schwarz tregen müssen (was schwer wird weil er gerade weiß wäscht).
Um die nötige Ehre zu erweisen folgt nun einmal ein Bild im Nicht-Staat-Stil: Es sind Menschen!



Immerhin kann er sich auf den Koreaurlaub freuen, da werden einige Besuche abgestattet.

Ein weiteres erwähnenswertes Ereignis:

Alle die gern etwas Haut bestellen würden: Ist jetzt verbilligt. Der Staat löst sich - dank eines Strandbesuches vor eineinhalb Wochen - immer noch in seine Einzelteile auf. Immerhin juckt das ganze jetzt nicht mehr so, dass er sich sekündlich kratzen muss.
Hier noch ein kleiner Beweis (der sehr falb ist):



Und dann war da noch:

Ein Küchenfest des Staates: Schnitzel für 10 Personen, das macht er so schnell nicht wieder. Es gibt keine Bilder, der Staat trotzt!

Das letzte Beispiel...

...ist ein Max der aus Osaka angereist ist (Ist schon 2 Wochen her), mit dem war man dann auf einen Sprung in Beppu - das ist bekannt für seine Onsen (温泉), was zu gut deutsch eine heiße Quelle ist. Es wurde auch ein Onsen getestet - obwohl das im Sommer nicht die erfrischenste Erfahrung ist. Der Staat wird das wohl nächstens auf Winter verschieben.
Auch: Ein paar feine Bilder (In Beppu hats ständig irgendwo rausgequalmt...).



Neben ein einer Stadtrundfahrt per Biciklett und einigen Bier schließt das letzte Eregnis mit dem Wochenende vor zwei Wochen alles ab.

Schnell noch ein Bild das der Staat famos findet:

Samstag, 31. Juli 2010

Der Staat macht mobil!

Das tut er natürlich nicht - vielmehr ist er mobil geworden. Zuerst aber, wird wiedermal ein Klischee aufgemischt: Da wird immer behauptet, in Japan soll man nicht die öffentlichen Verkehrsmittel als Grund für eine etwaige Verspätung angeben. Denn: In dem ach-so-pünktlichen Japan sind die Öffis einfach immer pünktlich. Falsch!
Das kommt sehr stark auf folgende Faktoren an:
- Die Stadt in der man lebt (ähnlich wie in Österreich betreibt eigentlich jede größere Stadt ihr eigenes Verkehrssystem - beziehungsweise mehrere zusammen die nicht synchronisiert werden...)
- Das Verkehrsmittel (Bus, U-Bahn, Zug, Taxi...)
- Die Zeit (Stoßzeit, ...)
Bei Tokyo beispielsweise kann man im Regelfall sagen: Man ist immer pünktlich. Das liegt hauptsächlich daran, dass man dort immer die U-Bahn nehmen kann (Wobei es von der Sorte mehrere verschiedene Betreiber - also auch verschiedene Preise und Tickets - in Tokyo gibt). Das U-Bahn Netz in Tokyo ist das Größte - und eines der am besten organisiertesten der Welt, abgesehen von Selbstmorden gibt es da wenig Möglichkeiten zu spät zu kommen.

In Fukuoka schaut die Sache etwas anders aus. Hier ist das Hauptverkehrsmittel der Bus (Es gibt eine U-Bahn, die fährt aber nicht allzuweit aus der Stadt raus.). Die Busse werden von Nishitetsu (Firma) betrieben; das ist so nebenbei erwähnt übrigens der "größte" Busbetreiber in Japan (Zumindest hat das letzlich Jemand behauptet, der Staat ist doch viel zu faul das nachzuprüfen...), was daran liegt, dass sie in Kyushu sehr viel kontrollieren. Auf Honshu (Das ist die Hauptinsel, für Unwissende...) splittet sich das viel mehr auf.
Nix gegen Nishitetsu an sich, aber die haben eine interessante Mentalität. Die Busse kommen prinzipiell 5 Minuten zu spät - Anschlussbusse warten aber im Regelfall nicht, das heißt wenn man umsteigen muss wird es meist ein Chaos. Des weiteren hat man sich in Fukuoka das Ziel gesetzt Bus Stationen mit gleichen Namen nebeneinander zu stellen. So gibt es beispielsweise zwei mal die Station "Nakasu" - manche Busse bleiben bei der einen, manche bei der anderen stehen, gut gut, sie sind ja auch direkt nebeneinander (20 Meter), aber wenn mans nicht weiß...
Die Preise sind dafür um so höher - es gibt eine Monatskarte, aber die ist einfach nur das gemeinste überhaupt: Sie startet nämlich ab 10:00 - man darf also ab 10:00 in den Bus steigen, ansonsten zahlt man extra. Gut, wenn um punkt 10:00 ein Bus vor dem Kaikan (Studentenheim in dem der Staat residiert) abfahren würde wäre das ja noch ok, das tut er aber nicht. Der Bus, welcher mit 10:11 angeschrieben ist kommt dafür im Regelfall so zwischen 10:15 und 10:20. Das führt (klarerweise) dazu, dass der Staat hoffen muss, dass der Bus in der Innenstadt auch Verspätung hat - der Sackibicker ist aber zumeist pünklich. Die Moral von der Geschicht: Der Staat kommt so gegen 11:00 in der Arbeit an. Auch das wäre kein allzugroßees Problem, aber es heißt das man am Abend bis (mindestens) 20:00 arbeiten muss - und folglich erst gegen 21:00 im Kaikan ankommt. Da der Staat ein fauler Mensch ist ergibt sich daraus:
1) Der Staat verbringt den Abend mit Nichtstun.
2) Der Staat steht gegen 9:30 auf.
Fazit: Außer Arbeit geht nix (Was total übertrieben ist, falls die Staatmutter das jetzt liest und sich dann Sorgen macht...) - und das ist verdammt schade.
Da die spaßige Monatskarte (die übrigens 昼パッスロング = hirupassulongu heißt) außerdem noch umgerechnet etwa 80€ kostet, hat der Staat sich für folgendes entschieden:



Die Sache hat leider ein paar Haken:
- Das Rad war ned billig (Ist dafür aber ein Spitzending, mit dem bringt er schon mal nen 70er drauf, langer Pedalweg + große Zahnräder vorne + Rennradbereifung + superleicht, ziemlich nice das Teil.)
- Die Strecke sind über 13km
- Die Dusche muss auch in die Zeit einberechnet werden
- Regen
- Der Staat kann im Bus nimmer Vokabelhören (Am Radel könnte das hingegen verhängnisvoll weden...)
Außerdem muss dingend noch für Sonnenmilch gesorgt weren, sonst ist der Staat ein Rotbarsch.

Trotzdem ist man guter Dinge (Abgesehen von einem Scheißschnupfen, der aber hoffentlich bald vorbei ist).

Sonntag, 18. Juli 2010

Ein bisschen Romantik

Nachem der Staat wegen dem Abendessen warten muss, ist er wiedermal mit der Kamera ausgerückt und hat ein paar feine Momente gefangengenommen.

Freitag, 16. Juli 2010

Ha, endlich Sommer

Das Wetter hat sich doch tatsächlich an das jährliche Ritual gehalten:
Mitte Juli wirds in Fukuoka wunderschön - scheißheiß leider auch, aber innendrinnen hats immer die feinen 25 Grad Klimaanlage, der Staat beobachtet zufrieden die Sonne. Die schaut ned viel anders aus als daheim - es ist ein Wunder!

Donnerstag, 15. Juli 2010

Weil bald das nächste Wochenende ist

Der Titel stimmt - der Staat muss dringend schaun, dass er die Sachen vom letzten Wochenende aufarbeitet, daher gleich drei Posts auf einmal.
Das kommende Wochenende ist übrigens um einen Tag verlängert, dank dem Tag des Meeres, der Staat hat der salzigen Brühe schon gratuliert.
Heute gegen 5 Uhr in der Früh war übrigens Yamakasa (darüber wurde schon letzes Jahr berichtet), der Staat hat sich die Hinternzeigenden Kerle wiederum leicht verstöhrt angesehen.
Das eigentliche Thema dieses Eintrages ist jedoch: Nagasaki.

Nagasaki ist wirklich eine hervorragende Stadt - abgesehen von dem Atombombenkrempel, aber das muss wohl sein. Hier ist die Stadt wiederum eines der besten Beispiele um zu verstehen, warum viele Japaner sich als Opfer des 2. Weltkrieges sehen...
Abgesehen von der Atombombe - die übrigens wirklich grausam war; ~74.000 Tote sofort, nochmal genausoviel etwa nach einer Woche - ist die Stadt aber äußerst fein. Irgendwie hat sie den Staat an San Francisco erinnert, waas wahrscheinlich nicht zuletzt auf die hügelige Lage und die lustige Tram zurückzuführen ist.
Der Staat ist übrigens dank Koji in den Genuss der Stadt gekommen, zusammen mit den anderen im Moment hier verweilenden Österreicherianern ist er durch die Stadt gestreunt. Vorher wurde noch ein Abstecher zu einem Pinguinaquarium gemacht. Die Tiere waren aber einfach nur arm, der Staat hat sich daher die Zeit damit vertrieben hirnlose Dinge zu kaufen.

Es folgen die Photos des stolzen Pfauen:

Es ist schon wieder ein Damm

Diejenigen, die auch letztes Jahr alles gelesen haben - und geistig noch nicht ganz verkümmert sind, werden womöglich merken, dass sich in diesem Post ein paar Photos wiederholen.
Dem Staat wurde nämlich wiederrum ein wunderbaren Ausflug zum Staudamm nahe Sasaguri (letztes mal noch fälschlicherweise unter Hisayama geführt) beschert. Alles (wie üblich) dank Maki-san.
Dort wurde gegrillt, durch einen Fluss gewahtet, mit Steinen geworfen (Shosho war das große Vorbild) und schließlich noch der höchste Berg in der Gegend befahren. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über Fukuoka-Stadt - wenn es gerade nicht regnet... Naja, man kann ja nicht immer Glück haben.
Jetzt werden wie üblich wieder die Photos für sich sprechen:



Hm, blödes Photobucket, die Slideshow is immer verkehrt obwohl die Reihenfolge umgedreht ist, naja.

Der Staat ist alles zugleich

Weil ein Geschäftslokal in Momochi frei ist, hat der Staat doch sofort beschlossen Schnitzelkoch zu werden. Leider ist das in Konflikt mit seiner Arbeit gekommen - da kann man dann halt nix machen. Stattdessen ist er zur Feuerwehr gewechselt. Die haben ihn auch sofort zum Offizier befördert und flotte Runden im neuesten Fahrzeug drehen lassen; hier ist der Beweis:

Der Staat hat klarerweise sofort mehrere Orden verteilt, wie es sich gehört.

Freitag, 2. Juli 2010

Keya - wie ein erster Arbeitstag sein kann

Zunächst: Dem Hund kann man nur gratulieren!


Jaja, die Arbeit - da hat der Staat doch tatsächlich geglaubt er würde sich darauf freuen. Naja, ganzsoschlecht ist es ja auch nicht, halt wiedermal ein bisschen anstrengender. Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass der Staat mit sich selbst ausgemacht hat täglich (zumindest) eine Stunde Japanisch zu lernen. Das mitsamt der Arbeit in einen Tag zu presssen hat sich als schwieriger als gedacht erwiesen.

Der erste Arbeitstag war übrigens nicht von Arbeit gesegnet. Dem Staat wurde zunächst eine Fahrt zum Ito-Campus bescheert. Für diejenigen die den Blog schon lange nicht mehr studiert haben: Der Ito-Campus ist der neue Campus der Kyushu-Universität und liegt gerade noch im Stadtgebiet von Fukuoka - Stadt ist dort aber nicht mehr der korrekte Begriff.
Dem Staat ist dort auf jeden Fall sein Arbeitsvertrag überreicht worden. Danach wurde eine feine Bootsfahrt zu einem Naturwunder angestrebt. Konkret: Nahe dem Dörfchen Keya gibt es einen von Natur geschaffenen Hügel welcher aus Hexagons besteht. Da lässt der Staat jetzt erstmal die Bilder für sich sprechen.



Am Rande sei noch erwähnt: Keya ist total lustig - die Leute dort waren so richtige Landjapaner - wunderbar. Der Staat hat gleich mal nichtsmehr verstanden (Normalerweise versteht er zumindest Bruchstücke) - außer (natürlich) kanojo (彼女), kanojo was so viel heißt wie Freundin. Die fischenden alten Herren wissen wohl zumindest worums im Leben wirklich geht. Der Staat ist sofort abgehaun - nichteinmal das zahnlose Grinsen des Gegenübers hat das bremsen können.

Freitag, 25. Juni 2010

Ein Eintrag der anderen Art

Nachdem dem Staat gerade etwas langweilig war hat er mal wieder ein bissl in der Linksammlung gestöbert. Und weil er im Moment wieder recht international unterwegs ist hier ein paar Links die Europäer umbedingt lesen sollten - es aber sicher nicht gerne tun werden - viel Spass. Das hat übrigens ansonsten überhauptnix mit Japan zu tun.
Anmerkung am Rande: Bitte ned deppert herumdiskutieren/spamen, diese Artikel sollen als Anregung dienen den Horizont zu erweitern, nicht mehr und nicht weniger:

Was Europäer über Kopftücher nicht hören wollen
Warum der US-Präsident auf Europäer mehr wirkt als auf Amerikaner
Warum Scientology nicht verboten werden kann
Warum die USA KEINE Todesstrafe haben
Diverse Fussabdrücke und ein Spezieller Österreichischer


Soda, jetzt wird der Staat dann wohl doch mal eine Runde Japanisch Lernen.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Gratulationswort

Der Staat gratuliert dem Japanischen Nationalteam zum Einzug ins Achtelfinale. Das Spiel hat er zwar verschlafen, aber die Tore können sich trotzdem sehen lassen!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Jetzt endlich mal ein kurzer Taipei Eintrag und Anderes

Was der Staat persönlich zu Taipei (auch: Taipeh) sagen kann: Wenig.
Naja, toll ist auf jeden Fall mal, dass Touristen die durch den Taoyuan International Airport kommen (Also "Transitpassagiere") die Möglichkeit haben an einem Gratisausflug teilzunehmen. Der Abendausflug ist besser. Der Staat hat da leider Pech gehabt und sich mit dem Morgenausflug begnügen müssen.
Die Morgenfahrt inkludiert Touristenfallen in der näheren Umgebung (~22km) des Flughafens - die Abendfahrt tuckert auch in die eigentliche Stadt Teipei (Und zum Beispiel zum Taipei 101).
Aber auch so war der Staat äußerst zufrieden - besonders der Tourguide konnte durch einen brachialen Humor und ein wunderbar seltsam-englisches Gebrabbel überzeugen. Ein total nerviger englischer Opa wurde schnurstracks ignoriert. Der Staat hat klarerweise mehrfach gratuliert.

Bezüglich Taiwan kann (äußerst grob) gesagt werden: Es ist ein dreckiges/armes Japan ohne Regeln. Teilweise hat die Szenerie wirklich sehr an Japan erinnert - dennoch, das gepflegte Äußere - besonders was die Bewohner betrifft - geht den Taiwanesen ab. Naja, ist halt doch China. Der Staat wir sich das ganze aber sicher nochmal näher zu Gemüte führen schließlich ist Taipei ja nur einen Katzensprung von Fukuoka entfernt (2 Flugstunden).

Photoblock:


Bezüglich der Wiederaufnahme des Lebens in Japan:
Der Japanische Bürokratismus ist zum Davonlaufen. Der Staat war ja auf einiges gefasst aber getoppt hat das ganze heute die werte Schalterbesetzung der Nishinihon-Bankfiliale (Dort wurde ein Konto eröffnet). Nachdem das Formular mithilfe eines Freundes endlich bezwunden war heißt es von Bankseite: 10 Minuten warten. Ok, der Staat wartet. Nach 20 Minuten kommt die Lady und winkt den Staat zu sich. Dann erklärt sie ihm beinhart dass er seinen Namen verkehrtherum geschrieben hat, der Staat (Der Teufel!) hat doch tatsächlich anstatt von "ZensierterNachname ZensierterVorname" "ZensierterVorname ZensierterNachname" geschrieben. So kann das aber wirklich nicht sein!!! Da muss zumindest das ganze Formular neu ausgefüllt werden. Kampf!
Der Staat hat sich aber eisern beherrscht und niemandem die Gurgel zerfetzt - nach nochmaliger (wunderbarer) Wartezeit war dann aber das Schlimmste überstanden.
Danach war das Handy an der Reihe, das hat nochmal doppeltsolange gedauert - und wenn der gute Hide nicht gewesen wäre würde der Staat wahrscheinlich noch heute dortsitzen.
Allesinallem: Es ist soweit alles erledigt.

Freitag, 18. Juni 2010

Der Staat ist zurueck - und sauer auf 7-11

Photos gibt es im Moment noch keine - genauso wenig wie Umlaute. Dies liegt daran, dass der Staat sich mit den Computern im Hauptgebaeude herumschlagen muss.
Bezueglich der Ueberschrift (Weil es wichtig ist):
Der Staat hat ja berichtet, dass die 7-11 Maerkte Maestro (Also oesterreichische Bankomatkarten) akzeptieren. Diese Hundsbuettel haben das aber im Dezember 2009 eingestellt. Gemeinerweise sagen sie das aber nicht, wenn man die Karte reinsteckt, sondern: "This service is temporarily unavailable" - Das ist nicht hilfreich!!!
Der Staat ist dreimal zum verdammten 7-11 gerannt weil er geglaubt hat "Halt mal spaeter probieren...".
Zu guter Letzt die ultimative Loesung: Grosse Postaemter. Die akzeptieren alle Karten. Gluecklicherweise ist Fukuoka Praefekturhauptstadt, da ist der Automat rund um die Uhr zugaenglich und akzeptiert wirklich alles (Ist dort uebrigens auch angeschrieben).
Das ganze auf english und weitere Hinweise sind hier zu finden.

In Taiwan war der Staat uebrigens auch. Da werden bald ein paar Photos reingestellt. Mal vorneweg: Es schien wie ein billiges (aermeres) Japan - ohne Regeln. Die Japaner haben ja schon schraege Bauvorschriften und Bauwerke - Taiwan hat das ganze getoppt.