Freitag, 2. Juli 2010

Keya - wie ein erster Arbeitstag sein kann

Zunächst: Dem Hund kann man nur gratulieren!


Jaja, die Arbeit - da hat der Staat doch tatsächlich geglaubt er würde sich darauf freuen. Naja, ganzsoschlecht ist es ja auch nicht, halt wiedermal ein bisschen anstrengender. Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass der Staat mit sich selbst ausgemacht hat täglich (zumindest) eine Stunde Japanisch zu lernen. Das mitsamt der Arbeit in einen Tag zu presssen hat sich als schwieriger als gedacht erwiesen.

Der erste Arbeitstag war übrigens nicht von Arbeit gesegnet. Dem Staat wurde zunächst eine Fahrt zum Ito-Campus bescheert. Für diejenigen die den Blog schon lange nicht mehr studiert haben: Der Ito-Campus ist der neue Campus der Kyushu-Universität und liegt gerade noch im Stadtgebiet von Fukuoka - Stadt ist dort aber nicht mehr der korrekte Begriff.
Dem Staat ist dort auf jeden Fall sein Arbeitsvertrag überreicht worden. Danach wurde eine feine Bootsfahrt zu einem Naturwunder angestrebt. Konkret: Nahe dem Dörfchen Keya gibt es einen von Natur geschaffenen Hügel welcher aus Hexagons besteht. Da lässt der Staat jetzt erstmal die Bilder für sich sprechen.



Am Rande sei noch erwähnt: Keya ist total lustig - die Leute dort waren so richtige Landjapaner - wunderbar. Der Staat hat gleich mal nichtsmehr verstanden (Normalerweise versteht er zumindest Bruchstücke) - außer (natürlich) kanojo (彼女), kanojo was so viel heißt wie Freundin. Die fischenden alten Herren wissen wohl zumindest worums im Leben wirklich geht. Der Staat ist sofort abgehaun - nichteinmal das zahnlose Grinsen des Gegenübers hat das bremsen können.

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