Mittwoch, 8. April 2009

Der erste richtige Eintrag...

Zunächst sollte vielleicht die 30-Stunden Reise beschrieben werden, die zwar lustig war, an den meisten Stellen jedoch relativ unspektakulär, weil der Staat viel geschlafen hat...

drive: destination="Munich" airport="Franz Josef Strauss"

Start war München, das war nur insofern spektakulär als der Staat zunächst versucht hat das Privatflugzeugterminal zu nutzen. Das wurde dann aber schnell in den Wind geschossen.

flight: destination="London" airport="Heathrow"

In London (Heathrow) hat der Staat dann totales Glück gehabt: Gleich in den erstbesten Bus rein und schon war er im richtigen Terminal - das muss man auf dem Monsterding von Flughafen erst mal schaffen. Dann vier Stunden herumlungern und lustig Leute gucken. Das war am Heathrow aber noch nicht spannend.

flight: destination="Hong Kong" airport="Hong Kong International"

Der Flughafen war toll, auch ein Monsterding, aber lang nicht so verwirrend wie der Heathrow. Wobei sich der Staat gleich mal wieder total blöd angestellt hat. Aber der Reihe nach...
Flugzeug kommt an, Staat steigt aus, geht Richtung Halle wo die Fluglinien aufgeführt sind. Findet nach kurzer Suche Cathay Pacific - mit der ist er geflogen. Dort sagt ihm ein freundlicher Hong-Kong-Chinese das sein Boarding Pass ok ist, er kann damit einchecken wann immer er will. Staat meint, er hat acht Stunden Zeit, ob er denn die Stadt besichtigen kann. Nachdem festgestellt wird, dass man mit einem europäischen Pass problemlos Hong Kong besichtigen kann zieht der Staat ab. Ein elendslange Schlange vor dem Einreiseschalte, sowie ein nahestehender Putzmann überzeugen den Staat dann aber davon, dass es womöglich keine gute Idee ist Hong Kong zu besichtigen, auch weil die Fahrt mit der Fähre in die Stadt zwei Stunden dauert. Also rauf ins internationale Gebiet. Der Staat weiß, dass er rauf muss, dass hat er schon gesehen. Nachdem er dann aber fünf mal im Kreis gelaufen ist, sowie eine kurze Liftfahrt nach unten getätigt hat ist er nahe der Verblödung. Wie zum Henker checked man hier ein?
Einen weitern Rundgang später beginnt er die Schilder ordentlich zu lesen und siehe da: Es geht.

Acht Stunden Langeweile... Das kann nicht angehn. Zuerst wird das Gratis-Internet-Terminal malträtiert. Sehr brav, dass es bereitgestellt wird.
Dann einmal den ganzen Flughafen rauf (ca. 2 km) und wieder runter. Zum Glück gibt es Rollbänder. Dann eine Runde lungern, die aber von einem Australier unterbrochen wird, der die lokale Uhrzeit erfragt. Man kommt ins Gespräch. Siehe da: Die Welt ist klein. Seine Eltern stammten aus Österreich. Da kommt Gesprächstoff auf...

Essen. Die gewechselten Hong-Kong-Dollar erweisen sich als lustig. Das Essen ist gut, wenn der Staat auch wie üblich ein bissen damit kämpfen muss - ob Stäbchen.

Dann nochmal eine Runde hin und zurück, diesmal mit Zeitraffervideo. Nach elendslangem Herumgebummel gefolgt von einer kurzen Schlafpause kann endlich weitergeflogen werden.

flight: destination="Fukuoka" airport="Fukuoka International"


Ende der Reise, Anfang von Japan.

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