Ein paar kurze wissenswerte Anmerkungen:
Zunächst muss der Staat kurz über japanische U-Bahnen reden. Die unterscheiden sich (zumindest hier in Fukuoka) klar zu denen in Wien. Zunächst sind sie pieksauber. Das ist aber nicht alles. In Japan wird Sicherheit doppelt groß geschrieben, was bedeutet, dass ein circa ein Meter hoher "Zaun" den Fahrgast vor den Gleisen schützt. Erst wenn der Zug vollständig in die Station eingefahren ist öffenen sich Türen in dem Zaun sowie die Türen der U-Bahn. Sobald alle Fahrgäste ausgestiegen sind, können sich die in Reihen stehenden (!) Fahrgäste in die U-Bahn begeben. Dann erklingt ein Warnton - der genauso klingt wie das Geräusch, welches der Raketen-Bot aus Portal von sich gibt kurz bevor er schießt - und sämtliche Türen schließen. Das innere der U-Bahnen ist übrigens überaus bequem - gepolsterte Sitze sind Standard.
Pizza! Das hat sich der Staat nicht entgehen lassen können. Gleich unterhalb der Wohnung wird 'Delicious and Healthy' Pizza angepriesen. Ein 'Sore kudasai' (Heißt soviel wie 'Diese da bitte') in Verbindung mit dem Zeigefinger bringt ihn in Besitz eines dieser edlen Stücke. Edel aufgrund des Preises: horrende (Umgerechnet so um die 17€), weitaus höher als bei dem gestern erwähnten Sushi. Die Größe: Minimal, aber durch den absurd dicken Belag war der Staat schon nach 2/3 total vollgefressen. Delicious kann man zugestehen - Healthy ist wohl bei Salami und Shrimps eine ziemliche Farce...
Japaner sind übrigens körperlich bemerkenswert - und dies aus zwei Gründen. Zum einen gibt es praktisch keine dicken Japaner - von Sumo-Ringern abgesehen. Zum anderen sind sie wirklich klein - was nicht böse gemeint sein soll. Der Staat muss schon eingestehen, dass er sich in dieser Gesellschaft durchaus wohl fühlt. Endlich kann er einmal anderen Leuten auf die Schädeldecke glotzen. Das ist eine gänzlich neue Erfahrung.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen