Diesmal ist es: Eine Fahrlizenz. Aus monetären Gründen wurde allerdings nur normale Automobile ausgewählt.
Begonnen hat das übrigens so:
Der Staat musste sowieso aufs Amt und hat sich dort gesagt, ja hö, da frag ich doch gleich wegen Führerscheinübersetzung. Gesagt getan.
Die freundliche Dame an einem beliebigen Schalter war dann aber nicht sehr überzeugt von dem rosa Kärtchen das der Staat ihr da unter die Nase gerieben hat. Sie hat mehrfach telefoniert und sich dann an die Dame nebenan gewandt. Die konnte sogar fast zwei ganze Wörter Englisch!
Die Beiden haben dann eine Weile diskutiert, der Staat hat einstweilen die wunderbar langweilige Innenarchitektur bestaunt. In weiter Folge wurde wieder das Telefon bemüht und dann plötzlich dem Staat in die Hand gedrückt.
Die ersten paar Sätze waren kein Problem, da hat sichs so um Dinge gedreht wie, guten Tage, es geht um, blaaaaa. Dann kamen spezifische Fragen zu der österreichischen Fahrlizenz. Weiters Angaben was zu tun ist um den ganzen Prozess zu starten, alles in feinstem Rattattatta Japanisch. Der Staat hat das dann mit einem Wakaranai (Verstehnix...) besiegelt. Darauf wurde die Telefondame ein bisschen stammelig. Am Ende hat man sich dann geeinigt das nochmal unter Zuhilfenahme eines Übersetzers zu versuchen.
Part 2:
Der gute Koji wurde konsultiert. Es stellt sich heraus, dass einige Schritte nötig sind um der Verwirklichung einer Japanischen Fahrlizenz gerecht zu werden:
- Eine Übersetzung (Da gibts eine eigenes Amt dafür, JAF ist nicht Air-Force!!)
- Nachweis, dass man in Japan wohnt
- 2 Fotos des Staates selbst (wobei das für den Führerschein dann dort geschossen wird...)
- Pass
- Ausländischer Führerschein
- Ausländerkarte
Das Ganze wird dann noch durch stundenlanges Warten und einen Sehtest (Den der Staat fast versaut hätte) abgerundet.
Doch: Es hat geklappt - Einen halben Tag zwischen-Schaltern-Herumhirschen und ein-paar-Tausen-Yen-Hinblättern später ist der Staat stolzer Besitzer einer mit Zeichen übersähten Fahrlizenz. Ein Dank an Koji sei ausgesprochen da der mitgewartet hat und mit Rat und Tat zur Seite stand.
Photos gibts aus Sicherheitstechnischen Gründen übrigens keine. Aber so ist das Jägerleben. Tandaradei.
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