Freitag. Das monatliche Meeting in Tenjin hatte sich feist herangeschlichen. Der Staat hatte dort seine Arbeit zu präsentieren. Grandioserweise hat ihn der Hirano-san aber eine Stunde zu früh hingebracht. Der Gute hat noch versucht das dem Staat zu verklickern, aber nachdem er nur Japanisch spricht war der Staat ein wenig verwirrt. Seis drum, so hat er eben eine Photosession eingelegt.
Das Meeting war wiederum beim 'neuen Arbeitsplatz' (Den man vermutlich ab Juni beziehen wird - wird ständig nach hinten verlegt, wegen Internetleitungen). Der neue Arbeitsplatz ist direkt vor dem Fukuoka-Tower, total neues Stadtgebiet.
Der Fukuoka-Tower ist einer der höchsten 'Küstentower' (Was den Leuten alles einfällt...) der Welt. Das hat den Staat aber nicht sonderlich beeindruckt. Das Bauwerk an sich schon mehr. Architektonisch gesehen kein schlechter Stil.
Die Schulklasse vor dem Eingang hat den Staat dann kalt überrascht und wie üblich mit Japanisch bombadiert. Der Staat hat (diesmal schon besser) seine üblichen paar Sätze aufgesagt. Dann erstmal zu Meer runter.
Soso, offenbar liegt der Baseball-Dome (Stadion) auch in Momochi (Stadtteil in dem sich der Fukuoka-Tower befindet), der Staat hat ihn gleich mal beschossen.
Nach der Rückkehr zum Neuen-Arbeits-Haus hat der Staat dann noch Fensterputzer bestaunt. Die waren mäßig beeindruckt.
Meetin aus, Präsentation aus. Auf nach Tenjin zum Sprachaustausch mit Yuuki. Aufgrund des Staat-Hungers wird ein Abendessen beim Mexikaner eingebunden. Das Bier war eine Farce, der Wein jedoch annehmbar. Dann noch ein bisschen über Österreich tratschen und ein paar nette Floskeln auch japanisch dazulernen.
Samstag. Der Staat ist erst total unmotiviert liegengebliebn, dann hat er sich aber doch zum Japanischkurs aufgerafft. Eine gute Entscheidung. Nach nur einer Woche kann er nun schon drei anstatt zwei Sätze loswerden. Total stolz hat er dann erstmal sein Übliches katsukaree eingeworfen. Dann Zimmerputz. Dann ein Anruf: Clubing am Abend ist fixiert. Zimmerputz fertig, Wäsche aufgehängt - ein genervter Staat macht sich aus dem Staub. Der gute Navinda wird schließlich im Jusco (Der Alles habende Supermarkt) getroffen. Der Staat sucht Hefte, findet aber keine. Schließlich überzeugen ihn die Anderen, dass es im Obergeschoss eine geheime Welt voll von Heften gibt. Sie haben gemeinerweise recht.
Dann Tischtennis. Dank des Trainings durch einen Hammer (wird nicht näher beschrieben) kann der Staat auftrumpfen. Stolz begiebt er sich ins Internet um den Rechtsanwalt anzupöbeln. Dieser pöbelt gekonnt zurück.
Endlich Abend, Zeit die Innenstadt unsicher zu machen. Mit dem Bus hineingedonnert. Und wiedermal muss der Staat über die japanische Art lachen. Da wartet der Busfahrer doch tatsächlich bis sich alle brav niedergesetzt haben. Den im Bus herumtollenden Staat hat er gleich aufgefordert sich bitte wieder niederzusetzen. Netterweise hat der Staat nichts verstanden, wurde aber alsbaldigst von Kollegen gerügt.
Die Nacht war dann lustig. Der Club war klein, die Atmosphäre aber gut. Nicht zu vollgestopf, aber auch genug Leute um ausgiebig Spass zu haben.
Der Staat hat wild getanzt (Was ihm wiedermal tolle Rückenschmerzen beschert hat) und Weiteres.
Gegen 5:00 dann ab in den Mäcki. Dort hat der Staat sogar Photos gemacht, die werden aber nicht veröffentlicht.
Dann Heimfahrt. Netterweise hat sich das Wetter entschieden die Studenten ein bisschen zu erfrischen und in Kübeln zu schütten begonnen. Naja, war ja eh nur eine Vierstlstunde Fußmarsch in stömendem Regen (Klarerweise ohne Schirm...).
Aufstehen gegen 17:00 - leicht groggi. Immerhin, der Regen ist vorbei. Seine hirnrissige Idee die Klimaanlage auf 21 Grad einzustellen hat der Staat mit leichtem Halsweh vergolten bekommen.
Es folgt: Bierkultur Expertenbericht
Soda, jetzt hat der Staat wirklich schon praktisch alle Bier hier durch. Sie wurden nun sortiert. Die unterste Reihe ist die Königsklasse (Sowohl geschmacklich als auch preislich) die mittlere Reihe ist annehmbar (preislich unterschiedlich). Die oberste Reihe ist Pisswasser:
Pisswasser - exclusively at Steinway Beer Garden
AntwortenLöschenbtw: can't grok katsukaree
katsukaree = ka-tsu-ka-re-e (ausgesprochen: katskaree)
AntwortenLöschenEigentlich wollt ich ja die Katakana Zeichen hier einfügen, aber die werden nicht akzeptiert. Sie können aber in 'Und wieder ein Wochenende...' bewundert werden.
katsu = paniertes Schweinefleisch (aber nicht schnitzelig...)
karee = japanische Art Curry auszusprechen (und zu schreiben...)
katsukaree = Teller mit Reis, paniertem Schweinefleisch und Currysoße.
Stilistisch absolut begnadigter Text - göttlich - und absurd wenig Rechtschreibfehler drin! Hast irgendeine Japanerin, die da des korrigiert?
AntwortenLöschenDer Stil ist altbekannt, es ist Staatstil. Er ist eine Wunderbarität sondergleichen.
AntwortenLöschenteil zwei folgt im herbst, aber mit gay tony.
AntwortenLöschenbtw: hätt jetz ned schweinecurry hinter カツカレ vermutet